Glaube im Alltag

Unsere Fußballer haben den vierten Stern geschafft. Deutschland ist Weltmeister.

Den Spielern gebührt Dank. Sie haben uns ein weiteres Sommermärchen beschert. Herausforderungen wurden bestanden, und manche Schläge mussten ertragen werden. Aber es ist rund gelaufen. Die Verlängerung im Finale machte es noch spannender. Wer von uns möchte nicht glatt durch das Spiel des Lebens gehen? Aber im Laufe unseres Lebens merken wir, dass wir manche Krisen durchlaufen und Schläge erleiden. Nicht immer lässt sich dann alles mit einem eingewechselten Joker gerade rücken. Für manch einen geht das Leben schief. Was machen wir mit einem Leben, an dem die Härte des Lebens Spuren hinterlassen hat? Manche geraten auf die schiefe Bahn, knicken ein oder sagen, mein Leben ist nichts mehr wert. Andere werden ausgegrenzt, indem man deutlich macht, für uns bist du nichts mehr wert. Genau für diese Situationen gibt es eine Frohe Botschaft. Jesus ruft den Menschen zu: "Kommt her zu mir, all ihr Mühseligen und Beladenen. Ich werde euch Ruhe geben." Gott hält uns seine Hand hin, als Lebensbegleiter oder um uns in sie fallen zu lassen. Um in Gottes Hand zu fallen, müssen wir jedoch ein Risiko eingehen und liebgewonnene Dinge loslassen. Dann ergibt sich die Chance, eine neue Bestimmung, Geborgenheit und Sicherheit zu erhalten. Ich wünsche, dass Sie gut durchs Leben kommen. Monika Dondelinger ist Diplom-Sozialarbeiterin im Caritasverband Westeifel, Bitburg.