Grüne kritisieren Auftritt ihres Parteikollegen

Grüne kritisieren Auftritt ihres Parteikollegen

Nach dem Saalverweis von Stadtratsmitglied Tim Steen (Bündnis 90/Die Grünen) durch Bürgermeister Matthias Pauly (CDU) in der jüngsten Einwohnerfragestunde des Verbandsgemeinderats melden sich nun die Grünen aus dem VG-Rat, Barbara und Norbert Worm, zu Wort. Sie sagen: "Wir betonen, dass die Öffentlichkeit ein Interesse daran hat, zu erfahren, was die Personalie Grau betrifft.

" Dieses Thema eigne sich aber nicht, um daraus politisch Kapital zu schlagen.
Steen hatte Pauly, der Mitglied im Verwaltungsrat der Kreissparkasse (KSK) Vulkaneifel ist, mehrfach nach den Gründen für die Beurlaubung von KSK-Chef Dieter Grau gefragt, da diese bislang nicht genannt worden sind. Pauly hatte daraufhin gesagt, dass diese Angelegenheit nicht Sache der Verbandsgemeinde, sondern des Kreises sei. Zudem verweigerte er jegliche Antwort, weil es ihm als Verwaltungsratsmitglied verboten sei, aus nichtöffentlichen Sitzungen zu informieren.
Und das habe er Steen bereits im Vorfeld so mitgeteilt, so Barbara und Norbert Worm. Sie fragen daher: "Geht es Herrn Steen und seinen Mitstreitern Lodde und Meyer eigentlich noch um die Sache?" Für die beiden war das eine "Politclownerie" zum Schaden der Kreissparkasse und der Stadtratsfraktion der Grünen.
Mit ihnen, so die Worms, sei das Vorgehen nicht abgestimmt gewesen. Sie distanzieren sich davon, meinen dennoch grundsätzlich: "Die Verwaltungsratsmitglieder (der KSK, Anm.), müssen sich jedoch auch kritischen Fragen zu ihrem Verhalten, besonders aber zur Art und Weise ihres Vorgehens, gefallen lassen." mh