Gut besuchter Abschlusstag der Dauner Kirmes mit dem traditionellen Laurentiusmarkt.

Kirmes : Viel Trubel und wenig Parkplätze

Die komplette Innenstadt von Daun ist ein riesiger Marktplatz beim Laurentiusmarkt am traditionellen Abschlusstag der Dauner Kirmes. Viele Tausend Besucher sind in die Kreisstadt gekommen.

Schon früh am Morgen deutet sich ein Problem an: Wo stelle ich mein Auto ab? Schnell sind die Parkplätze am Stadtrand gefüllt, und so stellen immer mehr Autofahrer ihren Wagen neben der Hauptstraße ab, nutzen jedes noch so kleine Fleckchen. „Das Parken ist schon ein Problem“, bestätigt auch Marktmeister Hans-Dieter Wilhelm. Schließlich komme „der halbe Kreis Vulkaneifel“ zum Markttag der Laurentiuskirmes – und in so manchem Auto sitzen nur ein oder zwei Leute.

„Wir haben rund vier Kilometer Marktstände dieses Jahr, weil wir auch den Wirichplatz mit dabei haben“, erklärt Wilhelm die Größenordnung des Marktgeschehens. „Es stellt mich immer wieder vor große Herausforderungen, die Plätze zu verteilen“, betont Wilhelm.

Die Standbetreiber sind zufrieden mit dem Geschäft, so wie Thomas Hülsenbeck aus dem Eifelort Bodenbach, der Kräuter, selbst zusammengestellte Gewürzmischungen oder Tees anbietet: „Der Kirmesmarkt ist immer das Highlight, und bei so einem schönen Wetter läuft es wirklich gut.“

Kräuter, Tees, Gewürze und auch Blumenzwiebeln sind einige der Renner auf dem Laurentiusmarkt. Foto: Alwin Ixfeld
Sogar Blumenzwiebeln für die nächste Gartensaison sind auf dem Markt zu finden. Foto: Alwin Ixfeld
Viele  Besucher nutzen das Konzert des Akkordeonorchesters der Kreismusikschule als Pause vom Bummeln. Foto: Alwin Ixfeld

Unter den Käufern sind aber auch viele seiner Stammkunden, mit denen er das gesamte Jahr über zu tun hat. So gelungen das Markttreiben abläuft, so durchwachsen fällt das Fazit der Gesamt-Kirmes in den Augen von Michaela Schenk aus. Die stellvertretende Leiterin der Dauner Kur- und Freizeitbetriebe hat insgesamt weniger Publikum beobachtet: „Bei den Musikveranstaltungen an den Abenden hat uns natürlich das Wetter geschadet. Man hat auch deutlich gespürt, dass Ferien waren, und nach meiner eigenen Wahrnehmung war insgesamt weniger Betrieb als im Vorjahr.“ Das sagte sie am Mittwochnachmittag – für den Abend des traditionell besucherstarken Abschlusstages war aber noch gutes Wetter vorhergesagt und mit den Roxxbusters auf der Bühne ein ganz starkes Zugpferd. Also gut möglich, dass die bis dato durchschnittliche Bilanz für die Kirmes (der Markt war – wie gesagt – prima besucht) noch etwas nach oben korrigiert werden muss.

Mehr von Volksfreund