Gut eingepackt zum Bummel: Verkaufsoffener Sonntag in Daun

Gut eingepackt zum Bummel: Verkaufsoffener Sonntag in Daun

Der letzte verkaufsoffene Sonntag in Daun hat viele Besucher in die Straßen gelockt - zumal sich Herbststurm Herwart in der Kreisstadt nur als Lüftchen zeigte.

Auf dem französischen Markt gibt es wieder leckeren Käse, Wurst oder Wein zu kaufen. Foto: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"
Früh übt sich, wer das Hobeln lernen will: Julian bekommt es von Peter Burggraaff gezeigt. Foto: Helmut Gassen (HG) ("TV-Upload Gassen"

Sich warm anzuziehen war schon angesagt beim verkaufsoffenen Sonntag in Daun. Doch Herbststurm Herwart ließ in den Straßen der Stadt nur ein laues, kaltes Lüftchen wehen, und vom Himmel zeigte sich die Sonne an einem strahlend blauen Himmel.
Das Wetter verlockte auch noch viele dazu, sich ein leckeres Eis zu genehmigen. Der Gewerbe- und Verkehrsverein (GVV) hatte mal wieder Glück gehabt, obwohl es nach den Vorhersagen wenige Tage vorher und am frühen Sonntagmorgen gar nicht nach einem schönen Sonntag ausgesehen hatte.

Es war der letzte verkaufsoffene Sonntag in der "Qualitätsstadt" Daun. Unter dem Motto "Daun im Goldrausch" verloste der Gewerbe- und Verkehrsverein wieder seinen Goldbarren als Belohnung für die Kunden, die fleißig die Dauner Geschäfte zum Einkaufen besucht hatten.

Seit Jahren kooperiert der GVV an seinem letzten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr mit der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel, die wiederum mit ihren Partnern verschiedene Veranstaltungen anbietet.
So gab es diesmal den Seniorenkongress, die Vereinsmesse oder das Schulforum. In diesem Jahr wurde zusammen mit der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück und der RWE-Tochter Innogy ein neues Format präsentiert: Das Dauner Wohnforum feierte im Forum Daun mit 17 Unternehmen aus der Region Premiere und war gut besucht.

"Bauen, Renovieren und Modernisieren" hießen die Themen, zu denen die Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen zeigten und informierten.

"Das Interesse ist gut. Es geht auch hier nicht darum sofort etwas zu verkaufen, sondern sich mit seinem Produkt und Dienstleistung zu präsentieren", sagte Guenther Glöckner von der Firma Lehmbau Glöckner aus Niederstadtfeld.

Gewohnt französisch-kulinarisch ging es im kleineren Rahmen auch wieder auf dem Laurentiusplatz zu, wo einige französische Händler unter anderem Käse, Crêpes, Wein, Wurst, Schmuck oder Seife anboten.