Gut eingerüstet
In den Sommerferien wird an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises Vulkaneifel einiges getan. Vor allem an den Fassaden machen sich die Handwerker zu schaffen und verbessern vordringlich die Wärmedämmung der Gebäude. Insgesamt werden rund 1,5 Millionen Euro investiert.
Daun/Gerolstein. Sommerzeit - Ferienzeit - Sanierungszeit. Wenn die Schüler und Lehrer aus dem Haus sind, tanzen die Handwerker auf dem Dach. Oder vielmehr an der Fassade. Denn gleich bei drei Schulen in Trägerschaft des Landkreises Vulkaneifel werden in den großen Ferien die Fassaden saniert.
An der Realschule Daun wurde mit Ferienbeginn an einem ersten kleinen Teilabschnitt mit der Fenster- und Fassadensanierung begonnen. Insgesamt 120 000 Euro werden investiert. Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs sollen die Arbeiten fertig sein.
Der größte Batzen fließt nach Gerolstein
Auch bei der Berufsschule in Daun hat die Fassadensanierung am Klassentrakt begonnen. Zuvor war bereits das Dach saniert worden. Die Kreisverwaltung veranschlagt Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro. "Die Arbeiten im Gebäude werden in den Ferien abgeschlossen", sagt Verena Bernardy, Pressesprecherin der Kreisverwaltung. Die Arbeiten an der Wärmedämmung werden sich dagegen wohl noch bis Ende August hinziehen.
Auch an den Schulen in Gerolstein wird in den Ferien fleißig gearbeitet. Nachdem an der Berufsschule Gerolstein die Arbeiten an der Fassade zur Sarresdorfer Straße abgeschlossen wurden, läuft derzeit in einem zweiten Bauabschnitt die Fassaden- und Flachdachsanierung des Hauptgebäudes.
Diese Arbeiten stellen mit geplanten Kosten von rund 800 000 Euro den größten Posten bei den Schulsanierungen in diesem Sommer dar. Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass die Arbeiten bis Mitte September fertig sind. Dann wäre die Dach- und Fassadensanierung der Berufsschule abgeschlossen.
Am St.-Matthias-Gymnasium in Gerolstein wird unterdessen die Pausentoilette komplett saniert. Ungefähr 45 000 Euro werden in die neuen mehr oder weniger stillen Örtchen investiert.
Das stille Örtchen öffnet erst Mitte September
Doch werden sich die Schüler nach den Ferien nicht direkt dort erleichern können. Nach den Planungen der Kreisverwaltung werden die Arbeiten bis Mitte September dauern. Erst dann kann die Pinkelpause wieder wörtlich genommen werden.