Gute Triathlon-Stimmung auch im Regen

Gute Triathlon-Stimmung auch im Regen

Regen, Schlamm und Rutschpartien - schon mit der zweiten Auflage bekommt der Schalkenmehrener Triathlon Kultstatus. Mehrere Hundert Zuschauer und 384 im Ziel registrierte Sportler feierten trotz schlechten Wetters.

Schalkenmehren. Drei, vielleicht vier Bissen, das Spießbratenbrötchen mag lecker gewesen sein, aber Lothar Kaspers schlang es nur so hinunter. Nicht einmal zum Essen blieb dem Organisationsleiter des Vulkan-Cross-Triathlons in Schalkenmehren am vergangenen Wochenende Zeit. Die letzte Woche vor der Veranstaltung sei schon sehr stressig gewesen, sagt Kaspers. Das gegenüber der Premiere ausgeweitete Angebot mit Party bereits am Freitagabend vor dem Rennen und zusätzlichen Wettkämpfen für Jugendliche am Samstag habe den Arbeitsaufwand erhöht.Und dann kam der Regen! Pünktlich zum Start des Hauptrennens um 17 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Doch das beeinträchtigte die gute Stimmung unter den mehreren Hundert Zuschauern und Schlachtenbummlern nicht. "Obwohl es geregnet hat, waren so viele Zuschauer da und die Stimmung war einfach toll", sagte Sieger Marc Pschebizin aus Wittlich nach dem Rennen begeistert.Der Regen steuerte sogar einen Teil dazu bei, dass der Vulkan-Cross-Triathlon mittlerweile Kultstatus hat. "Ich habe Bekannte aus Mainz getroffen", erzählt Enrico Zenzen aus Kelberg, der den Wettkampf aus Schwimmen im Maar, Mountainbikefahren an den Hängen des Kratersees und Crosslauf als Zuschauer verfolgte. Zenzen wunderte sich, dass der Cross-Triathlon in der Eifel bei seinen Bekannten aus der Landeshauptstadt so bekannt ist.233 Einzelstarter und 51 Staffeln (je ein Schwimmer, Radfahrer und Läufer), insgesamt 384 Sportler kamen am vergangenen Samstag ins Ziel - fast doppelt so viele Einzelstarter und 15 Staffeln mehr als 2010 (119/36). Für den reibungslosen Ablauf sorgten rund 150 Helfer aus der gesamten Region, erzählt Kaspers. Er ist begeistert davon, dass das Organisationsteam nicht nur Mitstreiter aus dem Veranstalterverein SC Blau-Weiß Schalkenmehren, sondern auch aus den Nachbarorten begeistern konnte.Angesichts der schwierigen Bedingungen hatte der Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes Daun einiges zu tun. Meist blieb es aber bei Schürfwunden. "Ein junger Mann musste ins Krankenhaus. Der hat sich, allerdings nicht mal beim Sport, einen Muskelfaserriss zugezogen. Ein anderer hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Der kam aber mit Bandage noch einmal zurück und hat gesagt, dass er 2012 wieder mit dabei ist", erzählt Kaspers. Für die Teilnehmer gehörte das diesmal schlechte Wetter einfach dazu. "So ist halt Cross", sagt Kaspers. teu volksfreund.de/laufen

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