Gutes Programm, schlechtes Wetter
Gut organisiert war das traditionelle Oldtimertreffen in Hillesheim, aber das Wetter spielte am Samstag überhaupt nicht mit.
Hillesheim. (jtz) "Es schüttet zwar aus Eimern, aber trotzdem läuft das Rahmenprogramm zum 17. Internationalen Oldtimer- und Veteranen-Treffen sowie des Nutzfahrzeugtreffens ab", gab sich Manfred Bauer, Vorsitzender der ausrichtenden Oldtimer- und Veteranen-Interessengemeinschaft, am Samstag unverdrossen. Der Kriminalbeamte Willi Meyer aus Mainz, ein "Hellessemer Jong", erläuterte die Regularien für die 53 Kilometer lange Ausfahrt für die automobilen Schmuckstücke. Die Strecke führte über Walsdorf, Nohn, Ahrdorf, Kerpen, Dohm-Lammersdorf zurück zum Ausgangspunkt. Erstmals wurden Zuschauer, Foto- und Videografen per Bus zu Aussichtspunkten gebracht, aber der Regen erschwerte eine gute Motivausbeute. Auch die 17. Auflage des Treffens erfreute sich - ungeachtet des schlechten Wetters - großer Beliebtheit. "Der Ausstellungsplatz ist schon zu klein, und wir mussten bereits Autos auf der Grabenstraße, Altstadt und auf dem Kirchplatz parken, weil das Interesse bei den Teilnehmern gut ist, bedingt durch das kurzweilige Programm", berichtete Manfred Bauer.
Ein dampfmaschinengetriebenes Modellsägewerk und ein selbstgebauter Rennsimulator für Kinder gehörten ebenso zur Ausstellung wie Maschinenvorführungen, ein Teilemarkt sowie Ausfahrt für Trecker. Die Besitzer von Lastwagen mit und ohne Kipper sowie ältere Baumaschinen kamen beim "Sandkastenspiel" in einer Lavagrube auf ihre Kosten. Zum Abschluss gab Stadtbürgermeister Matthias Stein am Sonntag den Startschuss zum Korso durch die Altstadt.