Haus Vulkania erstrahlt in neuem Glanz

Haus Vulkania erstrahlt in neuem Glanz

Das Haus Vulkania in Dreis-Brück, das 1990 gebaut wurde, erfreut sich seit jeher großer Beliebtheit bei Bürgern, Vereinen und Institutionen. Nun wurde das Haus für 680 000 Euro modernisiert und umgebaut. Am Wochenende wird Einweihung gefeiert.

Dreis-Brück. Auf ihr Haus Vulkania sind die Dreis-Brücker mit Recht stolz, denn es ist der kulturelle Mittelpunkt des Doppeldorfes. Ob Theateraufführung, Kappensitzung, Weiberdonnerstag, Karnevalssonntag, Basar, Kirmes, Pfarrfest, Seniorentreffen, Familienfeiern, Tagungs- und Übungsraum diverser Vereine und Gruppierungen - seit der Eröffnung 1990 ist das Haus Vulkania regelmäßig belegt. Doch nach vielen Jahren ständiger Nutzung waren die Zeichen der Zeit nicht zu übersehen, das Haus war nach Worten von Ortsbürgermeister Michael Jax "in die Jahre gekommen" und "modernisierungsbedürftig". In Zusammenarbeit mit einem Ingenieur- und Planungsbüro wurde eine umfangreiche Renovierung geplant, um das Gemeindehaus wieder auf Vordermann zu bringen.
2014 begann die Außensanierung: Das Haus erhielt einen neuen Anstrich, zudem wurde das Außengelände weitgehend neu gestaltet. Vom September 2015 bis März 2016 wurde das Gebäude im Inneren saniert und umgebaut. Dabei wurde auch die bisherige Ölheizung samt Heizungstechnik ersetzt. "Wir haben nun eine Heizungsanlage mit Gas-Brennwerttechnik installiert, die an das Erdgasnetz angeschlossen ist", erklärt Architekt Ralf Billigen. Außerdem erfolgte eine Umstellung der Gesamtbeleuchtung auf ökonomische LED-Technik, "was eine ganze Menge Stromkosten spart", fügt Billigen hinzu.
Doch das ist nicht alles: Die Bühne wurde mit einer professionellen Beleuchtung und Beschallungstechnik ausgestattet. Die Thekenanlage und der rückwärtige Theken- und Küchenbereich wurden umgestaltet, zudem wurden die Toilettenanlagen erneuert. "Das Haus Vulkania ist nun dank innovativer Technik und modernem Design für die Zukunft gerüstet", freut sich Michael Jax.
Angepackt haben auch viele freiwillige Helfer aus dem Dorf. In Eigenleistung erfolgten unter anderem der Abbau des Küchen- und Thekenbereichs, die Zwischenlagerung der mobilen Ausstattungsgegenstände von der Bestuhlung bis zur Bühne sowie die Wiedereinrichtung nach der Gesamtsanierung. Im Einsatz waren dabei mehr als 30 Bürger, dabei auch "eine beachtenswerte Anzahl an Jugendlichen" der Ortsteile Dreis und Brück, Gemeinderatsmitglieder sowie die beiden Gemeindearbeiter Reinhold Jaax und Werner Kirstgen", lobt der Ortsbürgermeister. Rund 300 Stunden Eigenleistung kamen so zusammen, "was uns natürlich eine beachtliche Ersparnis eingebracht hat", sagt Jax.
Am Samstag, 2. April, ab 19 Uhr feiert die Ortsgemeinde mit ihren Vereinen und Bürgern die Neueröffnung des Bürgerhauses Haus Vulkania.
Extra

Die Generalsanierung samt Umbau des Hauses Vulkania hat rund 680 000 Euro gekostet. "Die Gesamtmaßnahme wurde ohne Kredite rein aus Eigenmitteln der Ortsgemeinde gestemmt", erklärt Ortsbürgermeister Michael Jax. Zuschüsse gab es auch nicht, denn Dreis-Brück steht finanziell gut da. Die Gemeinde erzielt hohe Einnahmen durch das Gewerbegebiet Radersberg, den Bruchszins aus dem Gesteinsabbau sowie aus ihrem großen Forst. HG

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