Hilfe ohne Grenzen

Die Kollegen in Russland wollen die Feuerwehrleute aus der Region mit Sachspenden unterstützen. Die Hilfsorganisation Eifellicht bereitet derzeit den 20. Hilfsgütertransport vom 4. bis 14 Oktober vor.

Gerolstein. (vog) "In Russland kommt es zu Bränden mit fatalen Folgen und lebensbedrohlichen Situationen, weil keine adäquate Ausrüstung vorhanden ist", erklärte Heinz Scholzen von der Hilfsorganisation Eifellicht den Feuerwehrkameraden. Bei der regelmäßig stattfindenden Gemeinschaftsübung der Wehren aus Büdesheim, Hinterhausen, Lissingen und Oos stand für die Eifeler Feuerwehrleute direkt fest, dass sie helfen wollen. Scholzen: "In Russland sind die Häuser vielfach aus Holz gebaut, und deshalb braucht die Feuerwehr dann Motorsägen, um rasch lebensrettend eingreifen zu können." Nachdem zwei Einzelspenden bereitgestellt wurden, sagten die beteiligten Feuerwehren zu, die Kosten für eine leistungsfähige Motorsäge zu übernehmen. Die Säge wurde von Herbert Heinz, Wehrführer (WF) Feuerwehr Oos, Stefan Dahm (WF Hinterhausen), Hans-Josef Haas (WF Lissingen) und Manfred Müller (WF Büdesheim) an Eifellicht übergeben. Eifellicht-Vorsitzender Alfred Cornesse bedankte sich für die Spende und verspricht: "Wir werden die Säge beim Hilfsgütertransport Anfang Oktober mit nach Smolensk nehmen. Die dortige Feuerwehr wird sehr dankbar dafür sein." Die Vorbereitungen für den 20. Hilfsgütertransport vom 4. bis 14 Oktober sind fast abgeschlossen. Kleidung kann nicht mehr aufgenommen werden. Allerdings werden noch Sportgeräte aller Art (Tischtennisplatten, Skier, Rollschuhe) für die Kinderheime sowie Schreibwaren, Hefte und Papier für die Sozialstationen benötigt. Die Spenden können samstagsvormittags in Gerolstein, Lissinger Straße 89, abgegeben werden. Nähere Informationen unter 06591-982816 oder www.eifellicht.de. Spendenkonten Volksbank Eifel Mitte 6865603 (BLZ 58691500) oder Kreissparkasse Vulkaneifel 32060 (BLZ 58651240)