Hillesheim spart bei der Straßenbeleuchtung

Hillesheim spart bei der Straßenbeleuchtung

Satte Ersparnis: Die Stadt Hillesheim zahlt künftig 40 000 Euro im Jahr weniger für den Betrieb ihrer Straßenlaternen. Der neue Vertrag gilt für die nächsten zehn Jahre.

Hillesheim. Hillesheims Stadtbürgermeister Matthias Stein (CDU) sagte zum Abschluss eines neuen Rahmenvertrags mit der RWE, den der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung abgeschlossen hat: "Durch den neuen Vertrag, der die nächsten zehn Jahre gilt, haben wir künftig eine Ersparnis von rund 40 000 Euro." Erreicht worden sei dies dadurch, dass der Umfang der Leistungen reduziert worden sei. "Dinge wie die Funktionskontrolle der Laternen alle drei Monate oder den Anstrich der Masten haben wir herausgenommen. Das werden wir künftig in Eigenleistung erledigen", sagte Stein. Ansonsten werde der Betreiber beim Ausfall einer Laterne benachrichtigt. Stein: "In der Vergangenheit war es dann so, dass sie innerhalb von zwei Tagen wieder funktioniert hat."
Lediglich der Versicherungsschutz gegen Vandalismusschäden sei aufrechterhalten worden.
Und auch an der Zahl der Straßenlaternen - in Hillesheim stehen 838 öffentliche Leuchten - sei nichts verändert worden. Stein: "Die Anzahl bleibt. Das ist uns die Sicherheit unserer Bürger wert." Bislang hat die Stadt rund 72 Euro pro Laterne pro Jahr bezahlt. Nach Steins Aussagen sind es künftig nur noch rund 25 Euro. Nach zehn Jahren gehen die Laternen in städtischen Besitz über.mh