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Himmlische Klänge für einen guten Zweck

Himmlische Klänge für einen guten Zweck

Das Sinfonische Blasorchester (SBO) der Musikschule Vulkaneifel hat in Minheim und in Daun zwei Konzerte in Kirchen gegeben. Dabei kamen 2500 Euro Spenden zusammen - für den Verein "Von Betroffenen für Betroffene" und für die Orchesterarbeit im Kreis Vulkaneifel.

Daun/Minheim. "Musik, die Himmel und Erde verbindet, die übersinnlich wirken kann" - so erklärte Christian Hilgers, Vorsitzender der Musikschule Vulkaneifel und des Sinfonischen Blasorchesters, das Motto "Himmlische Klänge" der Benefizkonzerte. Er gab zudem in der Begrüßungsansprache seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Musik auch "himmlisch gut" beim Zuhörer ankommen möge.Dirigent Stefan Kollmann zog mit seinem hochkarätigen Orchester das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton in seinem Bann. Ob bei der "Jewel Fanfare" von Rainer Serwe, bei "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach oder beim Pilgerchor aus der Wagner-Oper "Tannhäuser" - die Besucher bedankten sich mit langanhaltendem Applaus.Der Leiter der Musikschule Vulkaneifel, Michael Frangen, stellte in seiner Ansprache die außerordentliche Bedeutung eines sinfonischen Blasorchesters für die Region heraus. Er zeigt sich zudem stolz, dass dieses Musikschul-Ensemble regelmäßig für gemeinnützige und wohltätige Zwecke auftritt und auf diese Weise verschiedene soziale Projekte unterstützt.Auch im zweiten Teil des Konzerts mit Stücken wie "Irish Tune from County Derry" (Percy Grainger), "Canterbury Chorale" (Jan van der Roost) und "Air Nostalgique" (Ted Huggens) führte Kollmann sein Orchester gekonnt durch das Programm. Piccoloflöte, Oboe, Kontrabass, Trompete oder Schlagwerk - jeder Ton kam in der Dauner Thomas-Morus-Kirche und in St. Johannes der Täufer in Minheim klar bei den Zuhörern an. Das Publikum spendete nach dem letzten Ton des Konzerts stehend langanhaltenden Beifall.Der Konzerterlös aus Minheim kommt dem Verein "Von Betroffenen für Betroffene" zugute, die Einnahmen aus Daun der Aktion "Kontrabass-Klarinette für die Orchesterarbeit im Vulkaneifelkreis". Insgesamt kam durch die Spenden des Publikums eine Summe von knapp 2500 Euro zusammen. Noch in diesem Monat wird das SBO im SWR-Studio Kaiserslautern Werke von zwei Komponisten aus der Region - Rainer Serwe aus Bitburg und Horst Haas aus Hermeskeil - für Rundfunkaufnahmen einspielen. Im November folgen dann zwei weitere Benefiz-Konzerte: am 1. November (Allerheiligen) um 19 Uhr in der St.-Martin-Kirche in Hillesheim und am 3. November um 19:30 Uhr in der Wallfahrtskirche Klausen. redsbo-vulkaneifel.de