HINTERGRUND

Land-Stadt-Gefälle Abgesehen von der variierenden Blutspende-Bereitschaft bei verschiedenen Altersgruppen gibt es deutliche Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Bevölkerung. Beträgt etwa der Anteil der Blutspender in städtischen Ballungszentren nur knapp mehr als ein Prozent der Bevölkerung, so liegt dieser Anteil im ländlichen Bereich bei bis zu 14 Prozent. Gleichzeitig ist aber der Bedarf an Blutkonserven in den Städten deutlich höher als auf dem Land. Ein Zusammenschluss der DRK-Blutspendedienste Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordrhein-Westfalen im Jahr 2002 dient deshalb vor allem dazu, Versorgungsengpässe im dicht besiedelten Nordrhein Westfalen auszugleichen.