Höhle, Wippe, Nestschaukel

Höhle, Wippe, Nestschaukel

WINKEL. Nach anderthalb Jahren von der Planung bis zur Fertigstellung hat die Gemeinde mit einem Fest den neuen Spielplatz mitten im Ortsteil Niederwinkel eröffnet. Bei der Realisierung haben auch die Eltern kräftig mit angepackt.

Viele Eltern und Kinder wohnten der Einsegnung durch Pfarrer Rupp am Sonntagnachmittag bei, und die Kinder sangen unter der Leitung von Christel Hölzer auf dem neuen Areal. Dort, wo vorher ein 30 Jahre alter Spielplatz war, hat die Gemeinde nun mit Hilfe der Eltern einen richtigen Abenteuerspielplatz mit Höhle, Erdtunnel, Wippe, Schwebebalken, Nestschaukel und dem bewährten und beliebten Karussell vom alten Spielplatz ein Paradies für die Kinder des Dorfes geschaffen. Fröhliches Toben auf 500 Quadratmetern

Ortsbürgermeister Jörg Prescher bedankte sich ausdrücklich bei allen Helfern. "Viele haben hier in ihrer Freizeit und an den Wochenenden fleißig geholfen. Das gilt für Jung und Alt, das Engagement war insgesamt riesig." Etwa 30 Kinder gibt es in den beiden Ortsteilen Ober- und Niederwinkel, und die können sich nun auf 500 Quadratmetern Spielplatzgelände austoben. Der alte Platz entsprach nicht mehr den kindgerechten und sicherheitstechnischen Erfordernissen, deshalb wurde vor anderthalb Jahren mit der Planung für die Neugestaltung begonnen. "Sinn und Zweck war es bei dem Projekt auch, dass sich die Eltern der Kinder mit dafür verantwortlich fühlen. Und es war von Anfang an die Bereitschaft da, beim Bau mitzuhelfen", sagt Jörg Prescher. Rund 7000 Euro Investitionen waren für den neuen Spielplatz am alten Standort nötig, welche die Gemeinde aber nicht hatte. Deshalb wurde im vergangenen Jahr bereits das Sommerfest zur Finanzierung des Spielplatzes veranstaltet, was 900 Euro einbrachte, und auch das jetzige Sommerfest dient dazu. 500 Euro kamen zusätzlich durch Spenden zusammen. Den fehlenden Betrag der Kosten muss die Gemeinde aber durch ein Darlehen finanzieren. "Das ist für die nächsten Jahre eine Investition, die sich lohnt. Als Gemeinde muss man eben gewisse Voraussetzungen erfüllen, damit junge Familien sich hier niederlassen", sagt Jörg Prescher.