Hollywood für Arme
Es wurde auch bald Zeit: Nach "Tatort Eifel", "Kriminalhaus" und "Krimiwanderweg" hat die Eifel endlich auch ihre eigene Krimiserie. Jacques Berndorf, Ralf Kramp und Kollegen haben in den vergangenen Jahren wahrlich Massen an Lesestoff geliefert, aber was mit bewegten Bildern, so was hat noch gefehlt.
Auch geschaut am Montagabend? Resolute Kommissarin aus dem größten Dorf der Eifel (Köln) kommt in Drei-Mann-Provinzwache (wo gibt es denn so was noch?) und hat gleich einen ganz alltäglichen Fall. Ein verschwundener Ortsbürgermeister, der dann doch wieder auftaucht und von der Kommissarin aus einer brennenden Scheune gerettet wird. So weit, so realistisch! Aber wir wollen mal nicht meckern: Ganz schlecht sind wir Eifeler ja nicht weggekommen. Aber warum muss es eine erfundene Geschichte sein? So was wie "Toto und Harry" kriegen wir hier aber noch locker zusammen. Wenn beispielswiese Kripo-Chef Norbert Müller und der Dauner PI-Chef Heinz-Peter Thiel künftig als "Die Zwei" auf dem Schirm zu sehen sein würden. Oder was würde ich mich auf "Soko Sassen", auf "CSI Immerath", auf "Law and order Densborn" und "Die A-1-Lückenschluss-Polizei" freuen. Hollywood für Arme können wir selber!