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Im Krankenhaus Gerolstein gibt es jetzt einen Schockraum mit Spezialeinrichtung.

Medizin : Nützliches für Notfälle

Im Krankenhaus Gerolstein gibt es nun einen Schockraum mit Spezialeinrichtung.

Neuerung im Gerolsteiner Krankenhaus: Um die Erstversorgung von Notfällen weiter zu verbessern, wurde unter anderem ein 35 Quadratmeter großer Schockraum eingerichtet. Er ist das Herzstück der neugestalteten chirurgischen Ambulanz und ermöglicht die Versorgung von schwerverletzten Patienten unter bestmöglichen Voraussetzungen. „Wir legen großen Wert auf eine zielgerichtete Behandlung und sind froh, diese nun mit noch besserer Ausstattung leisten zu können“, freut sich der Chefarzt der Chirurgie, Dr. Andreas Leffler.

Wegen der hohen Kosten für die Ausstattung hat sich der Förderkreis des Krankenhauses mit der großzügigen Spende des Gerolsteiner Sprudels eingebracht und finanziert im Wert von 40 000 Euro Einrichtungsgegenstände wie etwa eine multifunktionale Patientenliege, fahrbare Überwachungsmonitore, Lagerungsschienen für Knochenbrüche und eine spezielle Pumpe für Thoraxdrainagen. Neben dem Schockraum gibt es weitere Behandlungsräume.

Damit wird den neuen Anforderungen an die Notfallversorgung in Krankenhäusern Rechnung getragen. Das St. Elisabeth-Krankenhaus Gerolstein erfüllt die Voraussetzungen für die Notfallbehandlungen bereits und hat die chirurgischen Sprechstunden aus der Notfallambulanz ausgegliedert. Seit Anfang des Jahres gibt es eine separate Einbestellambulanz. Diese drei Räume befinden sich jetzt im ersten Stock, oberhalb der bisherigen chirurgischen Ambulanz. Es wurden zwei Behandlungszimmer neu eingerichtet und auch die bisherige Anmeldung mit Sekretariat ist nach dort verlagert worden. Und nun eben zusätzlich der Schockraum. Die Zentrale Notaufnahme wird auch weiterhin ebenerdig von den Rettungswagen angefahren. Personal und Ärzte wurden im Hinblick auf die Änderungen in der Notfallversorgung geschult.