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Impfbrücke nun auch in Vulkaneifel: Spontane Termine für Nachrücker

Coronavirus : „Impfbrücke“ im Landkreis Vulkaneifel ist ab sofort online verfügbar

Impfwillige können sich ab sofort als Nachrücker für eine kurzfristige Corona-Schutzimpfung mit übrig gebliebenem Impfstoff registrieren.

(red) Übrig gebliebener Impfstoff für die Corona-Schutzimpfung wird im Kreis Vulkaneifel zügig an Ersatzkandidaten verimpft, damit kein Impfstoff verfallen muss und die zur Verfügung stehenden Wochenkontingente auch komplett genutzt werden. Um diesen Prozess zukünftig noch weiter zu optimieren, hat der Kreis Vulkaneifel die „Impfbrücke“ eingerichtet.

Dabei wird für das Programm registrierten Personen automatisiert per Zufallsprinzip und kurzfristig ein Terminangebot per SMS gemacht, wenn Impfdosen oder Terminkontingente übrig sind – zum Beispiel, weil jemand anderes seinen Impftermin nicht wahrgenommen hat.

Die Impfbrücke ist also eine Unterstützung für das Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim, um schnellstmöglich sogenannte. „Nachrücker“ zu mobilisieren.

Wer kann sich anmelden? Das Angebot richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Erstwohnsitz im Landkreis Vulkaneifel haben und bisher noch keine Corona-Schutzimpfung erhalten haben. Darüber hinaus müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Der Angemeldete muss über eine Mobilfunknummer verfügen, unter der die Kreisverwaltung ihn kurzfristig per SMS erreichen kann.

Wenn Impfdosen übrig sind, muss die Impfung sehr zeitnah stattfinden. Wer sich in die Impfbrücke einträgt, muss deshalb auch so schnell wie möglich (bis zu 45 Minuten) zum Impfzentrum in Hillesheim kommen können.

Wie kann ich mich anmelden? Die Anmeldung funktioniert ausschließlich über das Online-Formular auf der Homepage des Landkreises Vulkaneifel unter www.vulkaneifel.de/impfbruecke. Die dort eingegebene mobile Telefonnummer wird in das System „Impfbrücke“ eingetragen, das daraufhin automatisiert Terminangebote nach dem Zufallsprinzip per SMS versendet, sobald sich in Hillesheim abzeichnet, dass Impfdosen übrig sind.

Wie geht es nach der Anmeldung weiter? Die Benachrichtigungen können täglich zwischen 8 und 17 Uhr erfolgen.

Wer sich angemeldet hat und das Terminangebot annehmen möchte, soll die erhaltene SMS mit „JA“ beantworten. Daraufhin wird eine Terminbestätigung mit näheren Angaben versendet. Erst dann in der Termin gesichert und die angemeldete Person soll sich sofort auf den Weg zum Impfzentrum in Hillesheim machen.

Die Kreisverwaltung der Landkreises Vulkaneifel informiert weiter: „Es werden immer mehr registrierte Interessenten automatisiert benachrichtigt, als tatsächlich Rest-Dosen vorhanden sind. Wer das kurzfristige Angebot zur Impfung zuerst zusagt und die SMS mit „JA“ beantwortet, sichert sich den Termin und bekommt diesen in einer weiteren SMS final bestätigt.“

Impfwillige Menschen, die deshalb an einem Tag keinen Termin bekommen haben, können natürlich bei weiteren Nachrückerrunden ein neues Angebot erhalten.

Über den SMS-Kontakt kann auch angegeben werden, dass kein Impfangebot mehr geschickt werden soll.

Die Kreisverwaltung erklärt zusätzlich, dass es allerdings keine Garantie dafür gibt, dass Menschen mit Registrierung von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Landesimpfzentrums Vulkaneifel kontaktiert werden. Dies hänge immer davon ab, wie viele Interessenten und Interessentinnen sich eingetragen haben und wie viel Impfstoff tatsächlich noch verfügbar ist.

„Die Impfbrücke ersetzt nicht die normale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz, sondern ist ein zusätzlicher Service, wenn Impfstoff übrig ist“, so der Landkreis. Er weist daher darauf hin, dass alle impfwilligen Personen sich dennoch unbedingt auch regulär über die Anmeldeplattform des Landes Rheinland-Pfalz für einen Impftermin registrieren müssen. Unter Umständen erhalte man dort sogar schneller einen Impftermin.