In der Denkwerkstatt die Entwicklung der Kinder fördern

In der Denkwerkstatt die Entwicklung der Kinder fördern

In den Ausbau der Kindertagesstätte in Meisburg sind 220 000 Euro investiert worden. So können nun 40 Plätze angeboten werden.

Meisburg. "Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will": Das ist der Leitsatz für das pädagogische Konzept der Kindertagesstätte (Kita) Meisburg, nach dem die Kinder betreut und gefördert werden. Ziel sei es, sowohl in der "Miniwerkstatt" als auch in der "Denkwerkstatt" die Entwicklung jedes Kindes zu fördern, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Daun. Davon konnten sich die Ortsbürgermeister der Mitgliedsgemeinden des Kindergartenzweckverbands, Otmar Eckstein (Deudesfeld), Johann Görgen (Meisburg), Günter Mehles (Wallenborn) und Herbert Theisen (Weidenbach) sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Daun, Werner Klöckner, bei einer Besichtigung der Einrichtung überzeugen.
Im Außengelände der Kita bauen die Kinder einen Schneemann. Matthias, Sophia und Luis haben den Schnee in die Miniwerkstatt gebracht, um ihn rot zu färben. Dabei geht es um das Experimentieren mit Schnee und Wasserfarben; jeweils am Entwicklungsstand der Kinder ausgerichtet. In der Denkwerkstatt erklären die älteren Kinder Bürgermeister Klöckner anhand eines Atlasses, wo die Eifel und vor allem wo Daun liegt. Mit dem Projekt "VG Daun bewegt: Meine gesunde Kita in der Vulkaneifel" wurde in den kommunalen Kindertagesstätten der VG Daun ein Prozess eingeleitet, der die Aspekte regionale Identität und Gesundheit in die tägliche Arbeit integriert. Auch in Meisburg, wo beispielsweise das Mittagessen für die Kinder ausschließlich aus regionalen Lebensmitteln zubereitet wird. Diese werden, je nach Jahreszeit, aus dem von den Kindern selbst bepflanzten Hochbeet geerntet.
In der Kita Meisburg können nach Abschluss von Baumaßnahmen Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr aufgenommen und betreut werden. Dabei entstanden ein Schlafraum, ein weiterer Sanitärbereich, ein Multifunktionsraum sowie ein Differenzierungsraum mit Teeküche, in dem die Kinder mit ihren Erzieherinnen selbst kochen und backen dürfen und so den Umgang mit Lebensmitteln erfahren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 220 000 Euro, wovon auch das Land und der Kreis einen Teil beigesteuert haben. Die künftigen 40 Plätze verteilen sich auf: eine geöffnete Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, davon vier für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr und eine altersgemischte Gruppe mit 15 Plätzen, davon sieben für Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr. Von der Gesamtzahl sind 14 Plätze als Ganztagsplätze ausgewiesen. red

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