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In Gerolstein sind immer mehr Stadtpolitiker offen für ökologische Themen.

Meinung : Ermutigender Anfang

Was man derzeit offenkundig sieht – weil es an vielen Stellen so schön grünt und blüht – und seit geraumer Zeit auch in den Rats- und Ausschüsssitzungen der Gerolsteiner Stadtpolitik feststellen kann, ist: Immer mehr Stadtpolitiker sind offen für ökologische Themen.

Was vor wenigen Jahren noch als grüne Spinnerei oder allenfalls als zu vernachlässigendes Randthema abgetan und abgelehnt worden war, mündet nun immer öfters in bindende Beschlüsse: Blühwiesen, Radwege, E-Mobilität, Pestizidverzicht sind ein guter Anfang. Und zwar einer, der in vielen Fällen gar nicht mehr Geld, sondern zunächst mal nur Überzeugungsarbei kostet.

Ziel muss es aber sein, dass der  Gedanke der Nachhaltigkeit genau so stark gewichtet wird wie die aktuelle Kostenfrage. Also beispielsweise kein Straßenaus- oder -neubau mehr ohne Radweg, bei Investitionen stets Lösungen mit erneuerbaren Energien bevorzugen ... – und die Bürger mitnehmen und überzeugen. Es gibt noch viel zu tun.

m.huebner@volksfreund.de