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In Kelberg geht’s bald rund

In Kelberg geht’s bald rund

KELBERG. Der neue Kelberger Kreisel an der B 257/B 410 geht langsam seiner Fertigstellung entgegen. Bis zur ersten Juliwoche sollen die 550 000 Euro teuren Bauarbeiten beendet sein.

Für die Gemeinde Kelberg stehen demnächst eine Menge Eröffnungen und Einweihungen an. Die neue Turnhalle wird mit dem Ruanda-Fest Anfang Juli ihre Feuertaufe bekommen, und demnächst hat die Gemeinde Kelberg mit dem neuen Kreisel an der B 257/B 410 auch den letzten ihrer stark frequentierten Ortseingänge neu gestaltet. Ende März war Beginn der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Tangente Ulmen, Mayen, Nürburgring und Daun, die bisher von einer Ampelanlage geregelt wurde. 550 000 Euro kostet das Projekt, das für Ortsbürgermeister Werner Blum aus zwei Gesichtspunkten wichtig ist. "Zum einen ist es von der Verkehrssicherheit wichtig, und zum anderen hat die Gemeinde Kelberg jetzt die Chance, dass sie besser erreichbar ist. Bisher haben die Autofahrer den Ort zwar gesehen, wenn sie zum Beispiel von der Autobahn kamen, aber sie waren zu schnell vorbeigefahren", sagt Blum. Wichtig war auch, den Kreisel vom Dorf wegzurücken, um einerseits den Verkehrsfluss vom Nürburgring in Richtung Autobahn ohne große Behinderung laufen zu lassen und andererseits den Verkehr aus Richtung Ulmen mit einer kleinen Kurve vor dem Kreisel zu bremsen. Die Bauarbeiten laufen plangemäß, und die Abläufe der drei Bauabschnitte haben sich als gut erwiesen. "Sogar bei den beiden großen Events am Nürburgring, dem Formel-1-Lauf und Rock am Ring, hat an der Kreiselanlage alles gut geklappt, und wir waren mit dem Ablauf sehr zufrieden", sagt Blum. Für Rock am Ring hatte die Baufirma die Arbeiten von Christi Himmelfahrt bis zum Pfingstdienstag gestoppt. Blum: "Die Autofahrer konnten die B 257 durch eine Ampelregelung passieren, was für den Ort eine enorme Entlastung war." Während der bisherigen Bauzeit, besonders beim dritten Abschnitt, gab es jedoch massive Belastungen in der Ortsmitte, denn zu dieser Zeit war diese Durchfahrt die alleinige Ausweichstrecke. Der Verkehr schlängelte sich durch die enge Bonner Straße, und Ortsbürgermeister Werner Blum kann nicht verstehen, dass sich einige Verkehrsteilnehmer in der Bonner Straße nicht an das absolute Halteverbot hielten. Momentan sind schon die Einfahrten aus Richtung Ulmen und aus Kelberg fertig, die beiden Teilstücke aus Richtung Mayen und vom Nürburgring sind in Arbeit. In der ersten Juli-Woche werden die Bauarbeiten am Kreisel voraussichtlich beendet sein, so Bürgermeister Blum. Bis dahin soll auch entschieden sein, was den Kreis mit 25 Metern Durchmesser im Innern des Kreisels schmücken soll. "Es gibt Vorschläge hierfür, aber eins ist sicher: Es werden keine Steine und rostige Röhren draufkommen, und es wird kein Pendant zum anderen Kreisel geben. Möglicherweise wird es eine Assoziation zum Nürburgring oder zum Ort geben", verrät Blum schon einmal. Dafür ist man mit der Nürburgring GmbH schon in Gesprächen. Sollten diese erfolgreich sein, kann der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20. Juni möglicherweise darüber befinden, was das Kreiselinnere zieren wird.