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Insekten profitieren von Blühstreifen in Schalkenmehren

Naturschutz : Nicht nur Insekten profitieren von Blühstreifen

(red) Wer als Einheimischer in und um Schalkenmehren spazieren geht, dem wird wahrscheinlich auffallen, dass sich die Fläche der Blühstreifen an den landwirtschaftlichen Nutzflächen vergrößert hat.

Dies geht auf eine Spende des Schalkenmehrener Hoteliers Hubert Drayer zurück. Noch im vergangenen Jahr hatte er der NABU-Gruppe Daun mitgeteilt, er wolle in diesem Jahr auf das bisher von ihm für seine Gäste an Silvester veranstaltete Feuerwerk verzichten. Mit dem so eingesparten Geld wolle er ein Naturschutzprojekt unterstützen. Er bat um einen Vorschlag.

Den hatte der NABU schnell parat. Schon in den Jahren zuvor hatten Schalkenmehrener Bürger auf einigen ihrer landwirtschaftlichen Flächen Blühstreifen angelegt – zur Freude der Maarbesucher aber insbesondere zum Nutzen der Insekten. Sie profitieren seitdem von Initiativen der Familien Mölder und Scholzen. Auf den von ihnen angelegten Blühstreifen fanden Insekten Blüten zum „Auftanken“ und auch geeignete Futterpflanzen für ihre Raupen.

Mit dem Geld von Drayer erwarb der NABU-Daun geeigneten Samen, hier die Veitshöchheimer Bienenweide. Dies ist eine mehrjährige Blumenmischung und kommt nächstes Jahr wieder zum Blühen. Durch Unterstützung vom Schalkenmehrener Angelverein wurden neben den bereits aktiven Familien weitere Partner für das Blütenprojekt in und um Schalkenmehren herum gewonnen. Diesen wurde der Samen zur Verfügung gestellt, so dass die Bienenweide nun unter anderem  auch beim Wohnmobilstellplatz am Ortseingang von Schalkenmehren und im Rasbachtal blüht.

Vielleicht macht das Schalkenmehrener Beispiel auch noch anderswo Schule.