Jede Menge Potenzial

Es war ein beschwerlicher Weg von "Preußisch-Sibirien" bis zur heute anerkannten Markenbegriff "Eifel". Aber immer noch verbinden viele die Eifel zunächst mit der einmaligen Landschaft. Dass dahinter auch ein Wirtschafts-Standort - jenseits von Fremdenverkehr und Landwirtschaft - steht, ist noch nicht genug bekannt.

Da kommen solche Auszeichnungen für den Kreis Daun und die Verbandsgemeinde Hillesheim gerade recht, um die Leistungsfähigkeit der Region auch in der Öffentlichkeit zu demonstrieren. Konzerne werden sich auch künftig hier nicht ansiedeln, die Eifel wird weiter geprägt sein von kleinen und mittleren Betrieben, die enorm viel zu bieten haben. Unter anderem qualifizierte Arbeitsplätze. Aber diese zu besetzen, ist für viele Firmen fast unmöglich. Gut ausgebildete Leute, die in der Eifel wohnen, fahren zur Arbeit nach Trier, Koblenz oder gar Köln, weil sie nicht wissen, dass es auch in ihrer Heimat Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Hier sind auch die Wirtschaftsförderer gefragt, weiter bei jeder Gelegenheit für die Eifel und ihr großes Potenzial zu werben. s.sartoris@volksfreund.de

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