Dunkle Weihnacht Heiligabend 1944: Neue Erkenntnisse zum Luftangriff auf Jünkerath

Jünkerath · Ein bisher unbekanntes Detail über den Angriff der Alliierten auf den Ort und den damaligen Eisenbahnknotenpunkt der Eifel konnten Heimatforscher aus Belgien und Rainer Helfen aus Jünkerath jetzt ans Licht bringen.

Nach der Entdeckung eines Flugzeugwracks in Belgien sind weitere Details zum Luftangriff auf Jünkerath am Heiligabend 1944 aufgetaucht. Der Pilot Charles J. Loring war an Bord des Jagdbombers, der bei dem Einsatz von einer am Bahnhof stationierten Flak getroffen wurde.

Foto: privat/Privat

Es ist kalt, immer wieder gibt es keinen Strom, es fallen Bomben auf Jünkerath. „Die Dörfer Kerschenbach und Schönfeld werden wegen Artilleriebeschuss geräumt“, notiert Franz Talbot, Fahrer der Direktion der Jünkerather Gewerkschaft in seinem Tagebuch. Besonders in der Vorweihnachtszeit leidet die Bevölkerung unter den Luftangriffen, die nach dem Beginn der Ardennenoffensive am 16. Dezember an Intensität zunehmen.