Jugendliche spenden Lebenssaft

Jugendliche spenden Lebenssaft

Dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes zur Blutspende sind wieder zahlreiche Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schule Gerolstein gefolgt. Insgesamt 197 Menschen nahmen an der Aktion teil.

Gerolstein. Die Menschen werden immer älter, es gibt immer weniger junge Leute. Deshalb geht der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes seit Jahren in Schulen und Universitäten, um Aufklärungsarbeit zum Thema Blut zu leisten und um Blutspenden zu bitten. So besucht er seit sieben Jahren die Berufsbildende Schule Gerolstein.
In insgesamt 31 Vorträgen wurden ebenso viele Klassen für die Thematik sensibilisiert. Darin erläuterten die Referenten detailliert, wer spenden darf, wie der Spendevorgang abläuft und vor allem, was genau mit dem gespendeten Blut gemacht wird. An den folgenden drei Tagen spendeten dann insgesamt 197 Schüler und Lehrer Blut. Die Mädchenklasse des Berufsvorbereitungsjahrs sorgte für die Verpflegung der Spender. Schüler der höheren Berufsfachschulen übernahmen die Anmeldung der Spenden, und angehende medizinische Fachangestellte unterstützten das Blutspendeteam des Roten Kreuzes medizinisch. Organisiert wurde die Veranstaltung seitens der Schule von Bruno Schumacher, der als früherer Lehrer an der Berufsbildenden Schule Andernach einer der ersten Ansprechpartner landesweit für den Blutspendedienst war.
Für den Schulleiter der Berufsbildenden Schule Gerolstein, Heinz Brauns, ist die Veranstaltung nicht nur zu einem festen Bestandteil im Schuljahr geworden, sondern stellt gleichsam einen "Höhepunkt" im Kalender dar. Er dankte neben den Spendern auch allen Kollegen, die diese Aktion jedes Jahr in vielfältiger Weise mittragen.
Das Blutspendeteam lobte die Organisation und die Zusammenarbeit mit der Schule und zollte den Schülern Anerkennung. red

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