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Kalenborn wartet auf Rechtskraft

Kalenborn wartet auf Rechtskraft

KALENBORN-SCHEUERN. (mh) Aufgeschoben, nicht aufgehoben: Vorerst keine weiteren Windkraftanlagen werden auf der ausgewiesenen Vorrangfläche in Kalenborn-Scheuern errichtet. Nachdem die Ortsgemeinde die Aufstellung eines Vorhaben bezogenen Bebauungsplans beschlossen hat, wird nun darauf gewartet, dass der Plan rechtskräftig wird.

Wann das sein wird, darüber wollte Ortsbürgermeister Toni Kuhl nicht spekulieren. Vorgesehen ist, dass auf dem 4,5 Hektar großen Areal neben der bereits stehenden maximal zwei weitere Anlagen errichtet werden dürfen. Dabei darf jedes Windrad nur bis zu 100 Metern hoch sein und eine Nennleistung von 600 Kilowattstunden nicht überschreiten. Der Plan war laut Kuhl nicht nur von der Ortsgemeinde, sondern auch den beiden Antragstellern aus dem Ort gewünscht worden. Kuhl berichtet: "Wir alle wollen geregeltes Bauen." Für die Antragsteller, die die Kosten für den Bebauungsplan übernehmen, sei der Plan auch von Vorteil. So könnten ihre Anlagen maximale Leistung erbringen und würden nicht durch weitere Windräder beeinträchtigt. Geplant ist, dass die beiden weiteren Anlagen südöstlich vom bereits stehenden Windrad demnach näher an den beiden Ortsteilen Kalenborn und Scheuern errichtet werden.