Karnevalsverein Eifelbahn

Zum Artikel "Vorhang auf im Lokschuppen" (TV, 25. Februar) schreibt dieser Leser:

Erst das Sprudelfest, dann die Kirmes und jetzt die Gerolsteiner Kneipennacht? Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass sich jetzt die "Eifelbahn" auch in die Kneipennacht einbringt. Diese Kneipennacht ist das einzige Event , das noch als Publikumsmagnet im Gerolsteiner Veranstaltungskalender taugt. Erst haben sich die Eisenbahnfreunde das Sprudelfest zur Brust genommen und dann die Kirmes zu dem gemacht, was sie jetzt ist, nämlich nicht mehr der Rede wert. Als wenn das nicht genug Schaden gewesen wäre, nein, jetzt mischt man auch noch die Kneipennacht auf. Also mir reicht es langsam, nicht nur dass unsere Steuergelder mit Güterzügen in dieses Projekt "Lokschuppen und Eifelquerbahn usw." gefahren werden, nein, jetzt wird auch noch das bisschen Kultur, das Gerolstein zu bieten hat zerstört. Es ist mit Sicherheit lobenswert, eine Anlage wie die am ehemaligen Bahnbetriebswerk zu erhalten, aber man sollte die Kirche im Dorf und die Menschen, die sich über die Einnahmen der Kneipennacht freuen und Steuern in unseren leeren Stadtsäckel zahlen, leben lassen. Ich bin mal gespannt, wann wir die erste Kappensitzung des "Karnevalsverein Eifelbahn" im Lokschuppen besuchen können und der Rosenmontagszug mit Schienenbussen zwischen Gerolstein und Pelm pendelt.

Thomas Krämer, Gerolstein

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