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Kartoffeln und Muckefuck

Kartoffeln und Muckefuck

Am Anfang stand der "Dank den treuen Wanderfreunden." Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende Berthold Becker die äußerst gut besuchte Jahreshauptversammlung des Eifelvereins.

Hillesheim. (red) Der Vorsitzende Berthold Becker wies auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2007 zurück. Abwechslungsreiche Neuerungen kamen mit dem jüngsten Wanderführer der Ortsgruppe (OG), Klaus Treitges; er lockte viele Besucher an mit der Kanufahrt auf der Lahn und der Abendwanderung mit Grillen und Musik am Lagerfeuer.Der Vorsitzende zollte der vereinseigenen Theatergruppe, den "Spielleuten zu Hillesheim", Respekt für den vom Hauptverband in Düren verliehenen "Wolf von Reis"-Preis für Brauchtum und Denkmalpflege in Erftstadt. Nach 15 Neuzugängen hat die OG jetzt 182 Mitglieder. Geschäftsführer Christoph Bröhl ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft das frühere Vorstandsmitglied Silvia Valerius und für 40 Jahre den langjährigen Kassenwart Gregor Schmitz, Wanderwart Karl Schulz und lobte die gute organisatorische Abwicklung der Wanderführer bei allen 24 Terminen mit 504 Teilnehmern. Wegewart Hubert Renkes, der aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, ließ allen Helfern für die Arbeit bei der Instandsetzung und Wartung der Wege danken. Felicitas Schulz, Kulturwartin und Leiterin der Theatergruppe, konnte wiederum von der guten Teamarbeit der Spielleute berichten. Mit zehn öffentlichen Auftritten und zwei Terminen von Fernsehaufnahmen (SWF 3, WDR) verlief das Jahr sehr erfolgreich. Beim Kreisseniorenfest am 18. Mai in Hillesheim und bei den Jubiläumsfeiern "120 Jahre OG Hillesheim" am 22. Juni und 17. August führen die Mitglieder den Einakter "Wie die Kartoffel in die Eifel kam" auf. Weitere Auftritte sind fest eingeplant. Kassenwart Ernst Mathar wies auf eine leichte Verbesserung des Finanzhaushaltes hin. Friedrich Begon, Vertreter der Kassenprüfung, bescheinigte Mathar eine exzellente Kassenführung und erhielt von den Mitgliedern einstimmige Entlastung. Berthold Becker sprach mit Begeisterung von der Eröffnung des Eifelsteiges am 25. April. Im geselligen Teil trugen die Spielleute mit einer alten Kaffeemühle Ergötzliches über den Kaffee und Nachkriegs-Muckefuck vor.