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Kein Verfahren gegen Geschäftsführer

Kein Verfahren gegen Geschäftsführer

Die Staatsanwaltschaft Trier hat nach Mitteilung der Kreisverwaltung Vulkaneifel die Ermittlungen gegen den Geschäftsführer der Bahnbetriebswerk Gerolstein gGmbH, Jörg Petry, eingestellt.

Gerolstein/Daun/Trier. In der anonymen Anzeige waren Vorwürfe erhoben worden, dass im Bahnbetriebswerk sogenannte Ein-Euro-Jobber zweckwidrig bei anderen Firmen eingesetzt würden und darüber hinaus Vergabevorschriften nicht eingehalten worden seien. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Trier gegen Jörg Petry waren nach einer anonymen Anzeige aufgenommen worden. Diese sind nun abgeschlossen, und die Staatsanwaltschaft hat nach Mitteilung der Kreisverwaltung Vulkaneifel das Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer der Bahnbetriebswerk Gerolstein gGmbH eingestellt. Nach umfangreichen Ermittlungen und Zeugenaussagen habe die Staatsanwaltschaft festgestellt, dass keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten bestünden, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Vorwürfe gegen Petry waren laut Verwaltung mehrfach auch in gemeinsamen Anfragen der Kreistagsfraktionen der CDU und Bürgerunion Vulkaneifel (BUV) formuliert und damit auch Gegenstand von teils sehr kontroversen Diskussionen im Kreistag gewesen, zuletzt in der Sitzung am 4. Juni. Die Staatsanwaltschaft habe von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens abgesehen, weil nach dem ermittelten Sachverhalt bereits kein Anfangsverdacht bestehe.
Die Bahnbetriebswerk Gerolstein gGmbH hat 2004 das 38 000 Quadratmeter große Areal erworben. 2005 begann mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz, des Kreises Vulkaneifel und der Verbandsgemeinde Gerolstein die Instandsetzung, die 2009/2010 in eine Generalsanierung mündete. Laut Geschäftsführer Petry sind bislang rund 3,2 Millionen Euro investiert worden, rund 2,7 Millionen Euro davon waren Zuschüsse. red/sts