Mehr als sieben Jahre Arbeit Sie hat die Kelberger Opfer des Zweiten Weltkrieges vor dem Vergessen bewahrt

Kelberg/Berenbach · Astrid Schneider widmet den aus ihrem Geburtsort stammenden Opfern des Zweiten Weltkrieges eine Dokumentation – „denn es darf nicht vergessen werden, was geschah“, sagt sie. Dabei geht es auch um ihr eigenes Familienschicksal.

Astrid Schneider hat den Kelberger Toten und Vermissten des Zweiten Weltkriegs eine Dokumentation gewidmet.

Astrid Schneider hat den Kelberger Toten und Vermissten des Zweiten Weltkriegs eine Dokumentation gewidmet.

Foto: Brigitte Bettscheider

Soweit sich Astrid Schneider zurück erinnern kann, war der 16. Januar immer ein trauriger Tag in ihrer Familie. Dann wurden bei ihrem Vater Hermann Marx die Erinnerungen an den verheerenden Bombenangriff vom 16. Januar 1945 besonders intensiv. Hatte er doch an jenem Tag als Sechsjähriger den Tod seines Großvaters Anton Marx und die Zerstörung seines Elternhauses hautnah miterlebt. „Es war ihm zeitlebens wichtig, dass das nicht vergessen wird“, erklärt Astrid Schneider.