Kelberger Firma wächst weiter

Kelberger Firma wächst weiter

Das Unternehmen Rowa in Kelberg (Kreis Vulkaneifel), Marktführer für Apotheken-Automatisierungssysteme, wächst weiter. Und das nicht nur bei der Zahl der Mitarbeiter oder der verkauften Anlagen, sondern auch die Firmenzentrale. Bei Rowa wird aufgrund der ständig wachsenden Zahl verkaufter Anlagen schon fast im Jahresrhythmus an- und umgebaut.

(sts) Nach der Umgestaltung der Büroräume zu modernen Großraumbüros im vergangenen Jahr sind nun schon wieder die Bagger vor Ort: Weiterer Raum für die Entwicklungsabteilung wird benötigt. Schon seit längerer Zeit ist der Platz für Tests in dieser Abteilung zu eng geworden.

Konsequenz: Es wird erweitert. Mit dem Neubau einer Halle werden die Büro-, Lager- und Produktionsflächen des Unternehmens 15 Jahre nach der Gründung von rund 7.500 auf etwa 8.000 Quadratmeter vergrößert. Mit der Fertigstellung des neuen Gebäudeteils wird im April gerechnet.

Rowa hat für 2010 eine Rekordbilanz veröffentlicht. So hat sie ihren weltweiten Absatz an Apotheken-Automatisierungssysteme wieder gesteigert: von 478 im Jahr 2009 auf 536 im vergangenen Jahr. Besonders erfolgreich war Rowa dabei in Deutschland, wo 22 Prozent mehr Anlagen abgesetzt wurden. Auch das Geschäft im Ausland boomt: Jede zweite Anlage aus Kelberg wird mittlerweile exportiert.

Die ungebrochene Nachfrage wirkt sich positiv auf die Zahl der Beschäftigten aus. Waren es 2009 noch rund 280, sind aktuell 314 Mitarbeiter bei Rowa beschäftigt: im Stammhaus in Kelberg und in den Tochterunternehmen in Italien, den Niederlanden, Dänemark und Schweden.

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