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Klage gescheitert: Windräder dürfen gebaut werden

Klage gescheitert: Windräder dürfen gebaut werden

Im Streit um die geplanten drei Windräder in der Nähe des Wetterradars bei Neuheilenbach hat der Deutsche Wetterdienst nun endgültig das Nachsehen. Das Bundesverwaltungsgericht hat dessen Revision abgelehnt - und damit auch den Bau der Anlagen als zulässig bestätigt.

Neuheilenbach/Leipzig. Vor mittlerweile fast schon vier Jahren hat der Eifelkreis Bitburg-Prüm den Bau von drei Windkraftanlagen genehmigt - eine in Matzerath und zwei bei Eilscheid. Und alle drei in der Nähe des Wetterradars bei Neuheilenbach. Doch jetzt erst sorgt ein Urteil für Klarheit: Die Anlagen dürfen gebaut werden. Die Sache sollte bis nach Leipzig gehen und dort die Richter beim Bundesverwaltungsgericht beschäftigen, der obersten Instanz im Land. Und die entscheiden am Donnerstag für die Windkraft - und gegen den Deutschen Wetterdienst (DWD).
Zuvor hatte schon das Oberverwaltungsgericht Koblenz das Urteil des Verwaltungsgerichts in Trier bestätigt: Nein, der Betrieb der Windkraftanlagen beeinflusse die Funktion des Wetterradars nicht gravierend. Denn genau das hatte der DWD beklagt. Doch auch nach der Niederlage in Koblenz hatte der DWD Revision eingelegt - nur, um die nächste Schlappe zu erleiden. Abermals bestätigen die Leipziger die Entscheidung der Vorinstanzen. eib