Klappern gehört zum Osterbrauch

Klappern gehört zum Osterbrauch

Altem Brauchtum folgend schweigt das Glockengeläut der Kirchen von Gründonnerstag bis zur Osternacht. Stattdessen übernehmen Klapperkinder die Aufgabe der Kirchenglocken. Auch in Kelberg hat dieser Brauch Tradition. Hier suchen drei Freundinnen, die den Klapperdienst organisieren, noch Mitstreiter.

Kelberg. (bb) Die Freundinnen Eva Jonas (15), Lena Simon (14) und Katharina Steffens (15) haben in Kelberg die Organisation des Klapperns an Karfreitag und Karsamstag übernommen und suchen dafür möglichst viele Mitstreiter. "Kelberg hat so viele Straßen, dass wir möglichst viele Gruppen bilden wollen, damit es für den Einzelnen nicht zu anstrengend wird", erklären Eva, Lena und Katharina dem Trierischen Volksfreund. Treffpunkt zum Klapperdienst sei die Ecke Bonner Straße/Marienweg, und zwar an Karfreitag, 21. März, um 7, 12 und 18 Uhr sowie an Karsamstag, 22. März, um 7 und 12 Uhr. Auch wer keine eigene Klapper besitze, könne mitmachen. "Wir haben noch einige in Reserve, und außerdem brauchen wir ja auch Sänger und Rufer", erläutern die Mädchen. Die üblicherweise von den Bewohnern gespendeten Süßigkeiten werden am Samstag um 19 Uhr im Pfarrheim aufgeteilt. Gleichzeitig bitten die Klapperkinder die Kelberger um Geldspenden für einen guten Zweck — zum Beispiel wie in den Vorjahren für Schulkinder in Ruanda (2006) und für die Delfintherapie eines behinderten Jungen (2007).Wer noch Fragen hat, kann sich telefonisch an Katharina Steffens (02692/1600), Lena Simon (02692/8334) oder Eva Jonas (02692/1589) wenden.

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