Kleine Brücke sorgt für großen Unmut

Lirstal · Der Brückenneubau auf der L 96 in Lirstal sorgt für Aufregung bei den Dorfbewohnern. Die beklagen sich, dass es nicht richtig weitergeht mit dem Projekt. Aber nun hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein gute Nachrichten für die Bürger.

 Ärgernis: Der Brückenbau in Lirstal verläuft für einige Einwohner zu langsam. TV-Foto: Helmut Gassen

Ärgernis: Der Brückenbau in Lirstal verläuft für einige Einwohner zu langsam. TV-Foto: Helmut Gassen

Lirstal. "Es gab viel Unmut im Dorf und der Umgebung, weil das Projekt im Oktober 2013 angefangen wurde und sich schon seit Dezember nichts mehr tut", sagt Ortsbürgermeister Dirk Grombein. Gemeint ist der Neubau einer Brücke in Lirstal in der Verbandsgemeinde Kelberg. "Sie war teilweise 100 Jahre alt, da bestand schon erheblicher Sanierungsbedarf", erklärt Grombein. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rund 317 000 Euro und werden vom Land getragen. Im Oktober wurde begonnen, die Brücke abzureißen, Anfang November war es soweit, dass die Betonfertigteile für das neue Bauwerk kamen. Noch einmal gingen einige Wochen ins Land, bevor die Teile eingebaut wurden. Doch dann stockte das Projekt. "Gerade erst hat mich ein Mann angerufen, der mehrmals die Woche hier durchfährt und fragt, wann diese Baustelle endlich fertig wird. Er sehe auf der Baustelle nie jemanden. Kürzlich habe ich zudem die Mitteilung bekommen, dass die Umleitung bis Anfang Mai verlängert wird", sagt der Ortsbürgermeister und fürchtet, dass es noch lange dauert. Markus Seurer vom LBM Gerolstein sagt: "Weil wir nachts immer noch Minustemperaturen hatten, konnte die Firma Rick, die die Abdichtung der Brücke machen soll, noch nicht kommen".
Nun tut sich was: Die Firma teilte mit, dass die Arbeiten "schnellstmöglich" gemacht würden. Anschließend stehen unter anderem noch Erd-, Entwässerungs- und Asphaltarbeiten, die Fertigstellung des Gehwegs sowie Fahrbahn- und Rinnensanierungsarbeiten im Zuge der Kreisstraße 96 an.

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