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Klöckner mit 85,7 Prozent wiedergewählt

Klöckner mit 85,7 Prozent wiedergewählt

Wiederwahl: Werner Klöckner (50), Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Daun, ist zum zweiten Mal im Amt bestätigt worden. Bei der Wahl am Sonntag, bei der er als einziger Kandidat angetreten war, erlangte er 85,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung war erwartungsgemäß niedrig: Sie lag bei 25,9 Prozent.

Seit 1994 ist Werner Klöckner Bürgermeister der VG Daun, für die nächsten acht Jahren wurde er nun wiedergewählt. Bei der Wahl am Sonntag, bei der er ohne Gegenkandidaten und diesmal auch nicht als CDU-Bewerber, sondern als Einzelkandidat angetreten war, erreichte er 85,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Von den 18 924 Wahlberechtigten in der VG Daun stimmten 4163 für Klöckner, insgesamt gaben nur 4899 Bürger ihre Stimme ab.

Der 50-Jährige sagte nach Bekanntgabe des Ergebnisses: "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das ist eine deutliche Bestätigung meiner Arbeit." Angesprochen auf die niedrige Wahlbeteiligung meinte er: "Da war nicht mehr zu erwarten."

Die niedrige Wahlbeteiligung zeichnete sich schon früh ab. Bereits bei den ersten Ergebnissen, die eintrudelten, bestätigte sich das, was die meisten politischen Beobachter bereits vermutet hatten: In Strohn, einem der ersten Ergebnisse, das hereinkam, lag sie mit 25,7 Prozent fast genau auf dem letztlichen Endergebnis.

Anfangs konnte sogar noch mit einer höheren Beteiligung gerechnet werden, doch die Ergebnisse aus Gefell (57,4 Prozent), Deudesfeld (33,7 Prozent) oder Klöckners Heimatgemeinde Üdersdorf (37,1 Prozent) waren nur frühe Ausreißer nach oben. Daun mit 24,9 Prozent war schon eher richtungsweisend.

Die größte Zustimmung bekam der wiedergewählte Amtsinhaber in Utzerath (98 Prozent Ja-Stimmen), Gefell (97,4 Prozent) und Deudesfeld (97,2 Prozent), am schlechtesten schnitt er in Wallenborn (67,9 Prozent) ab.

Zu Klöckners ersten Gratulanten am Sonntag zählte Dauns Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen - mit den Worten: "Weiterhin auf gute Zusammenarbeit."

Damit entlockte er bei den anderen Gratulanten, die sich im Rathaus eingefunden hatten, einige spontane Lacher - schließlich sind die beiden in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal politisch aneinandergeraten.

Als Schwerpunkte seiner Arbeit in den kommenden acht Jahren sieht Klöckner die Sicherung und Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze sowie die Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel und seinen Folgen für die ländliche geprägte VG Daun.

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