Kölsches Lebensgeföhl im Gerolsteiner Lokschuppen

Kölsches Lebensgeföhl im Gerolsteiner Lokschuppen

"Cat Balou" und "Kasalla" lockten fast 2000 Besucher an. Vorerst könnte es die letzte Großveranstaltung in der Halle gewesen sein.

Gerolstein/Pelm Zum zweiten Male haben die kölschen Bands "Cat Ballou" und "Kasalla" im Gerolsteiner Lokschuppen gespielt.
Und wie beim ersten Auftritt in der Brunnenstadt stand das Motto fest: Geballte kölsche Lebensfreude zum Abtanzen und Mitsingen stand auf dem Programm.
Fast wurde die Maximalgrenze des Lokschuppens geknackt. Exakt 1950 Besucher haben die beiden Bands in die Halle gelockt.
Für den Lokschuppen war das voraussichtlich das letzte volle Haus. Noch zwei Großveranstaltungen stehen dieses Jahr an. Und dann ist Schluss mit Events - so hat es Lokschuppenchef Jörg Petry jedenfalls wegen eines Streits mit der Stadt Gerolstein beschlossen.
Davon haben sich die Gäste beim Konzert von Cat Ballou und Kasalla allerdings nicht die Stimmung vermiesen lassen: Es wird mitgeschunkelt, mitgesungen, mitgeklatscht und mitgetanzt.
Annabel Heck und ihre Freundin Sophie Enders sind aus Bitburg und St. Thomas in den Lokschuppen gekommen und beide richtige Fans von Kasalla. "Die höre ich richtig gerne, weil sie Lieder haben, die man auch mitsingen kann", sagt Annabel. Sophie stimmt dem zu, sie hört besonders gerne die Karnevalssongs der Gruppe.
Stephanie Hell aus Hillesheim mag die Musik beider Kölsch-Gruppen, aber auch für sie ist "Kasalla die Nummer eins".
Vom Konzert ist sie begeistert. "Die Stimmung ist gut, der Besuch hat sich wirklich gelohnt", sagt sie:
Besonders bei den bekannten Hits wie "Us der Stadt met K" oder "Et jitt kei Wood" oder "Die Stääne stonn joot" und "För immer" ging das Publikum mit.
Stundenlang feierten sie ohne Pause.