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Kommentar zur Hochbrücke

Kommentar : Die Angst wird nicht weniger

Es ist wie bei einer Hüft-OP: Der Arzt hat einem bereits vor Jahren mitgeteilt, dass der Verschleiß derart fortgeschritten ist, dass man um den aufwändigen Eingriff, der einen lange beeinträchtigen wird, nicht drumrumkommt.

Wie beim zunächst für 2018 angekündigten Hochbrückenbau.  Doch solange die Beweglichkeit noch vorhanden, die Schmerzen zu ertragen sind (also die alte Brücke befahrbar ist – und das ist sie laut LBM uneingeschränkt), schiebt man die OP auf.

An diesem Punkt unterscheidet sich die Lage: Während der Patient von sich aus den Eingriff aufschiebt, hätte das Gerolsteiner Gewerbe am liebsten rasch einen festen OP-Termin – um es einerseits hinter sich zu bringen und andererseits die konkreten Planungen für die Zeit während des Eingriffs, während der Reha und der weiteren Zukunft endlich in Angriff nehmen zu können. Denn die Angst vor dem Eingriff wird mit der Zeit nicht kleiner. Es sollte also zu keiner weiteren Verzögerung kommen.

m.huebner@volksfreund.de