Kommunalwahl 2019: Spannung in Gerolstein und Hillesheim

Kommunalpolitik : Spannung in Gerolstein und Hillesheim

Für die Bürgermeister- und Ortsvorsteherwahlen in der Verbandsgemeinde Gerolstein mit zwei Städten und 36 Gemeinden treten 46 Kandidaten an. In 16 Kommunen gibt es keine Bewerber, dort entscheidet der neugewählte Rat.

Für die Kommunalwahlen, die am 26. Mai zeitgleich mit der Europawahl stattfinden, ist die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen am Montag abgelaufen. Für die Wahl der ehrenamtlichen Stadt- und Ortsbürgermeister und  Ortsvorsteher liegen 46 Bewerbungen vor. Am spannendsten wird es in der Stadt Gerolstein, wo sich drei Bewerber und eine Bewerberin zur Wahl stellen. Dies sind: Amtsinhaber Friedhelm Bongartz (CDU), Ex-Stadtbürgermeister Bernd May (parteilos), Uwe Schneider (SPD) und Gerlinde Blaumeiser (UWG). Falls im ersten Wahlgang niemand die absolute Mehrheit erreicht, kommt es drei Wochen später (16. Juni) zur Stichwahl.

Auch in der anderen Stadt der neuen Verbandsgemeinde Gerolstein, in Hillesheim, kommt es zu einem Duell. Um die Nachfolge von Matthias Stein (CDU) bewerben sich Thomas Regnery (SPD) und Gabriele Braun (parteilos). Darüber hinaus kommt es nur in einer Gemeinde zu einem Duell: Im Gerolsteiner Stadtteil Gees fordert Dennis Uwe Kuhl den amtierenden Ortsvorsteher Markus Hetzius heraus. Die übrigen 38 Bewerber und Bewerberinnen haben in ihrem Ort keine Gegenkandidaten.

Eine Wiederwahl streben 30 amtierende Stadt- und Ortsbürgermeister sowie Ortvorsteher an. Das sind Erwin Schüller (Berlingen), Elmar Malburg (Birgel), Jürgen Clemens (Densborn), Wolfgang Schüssler (Dohm-Lammersdorf), Gottfried Wawers (Duppach), Edi Schell (Esch), Franz-Josef Hilgers (Feusdorf), Friedhelm Bongartz (Gerolstein), Hardy Schmidt-Ellinger (Gerolstein-Bewingen), Markus Hetzius (Gerolstein-Gees), Franz-Josef Schütz (Gerolstein-Hinterhausen), Alfred Mertes (Gerolstein-Michelbach), Walter Schmidt (Gönnersdorf), Dirk Weiker (Hallschlag), Bernhard Jüngling (Nohn), Hans-Jakob Meyer (Oberbettingen), Leo Meeth (Pelm), Ewald Hansen (Reuth), Guido Heinzen (Schüller), Harald Schmitz (Stadtkyll), Carmen Mies (Stadtkyll-Schönfeld), Lothar Arens (Steffeln-Auel), Alois Reinarz (Üxheim), Willibert Daniels (Üxheim-Ahütte), Herbert Carl (Üxheim-Leudersdorf), Horst Wirtz (Üxheim-Niederehe), Horst Well (Walsdorf), Karin Pinn (Wiesbaum) und Alfred Mastiaux (Wiesbaum-Mirbach).

Neu ins Amt wollen: Christiane Stahl in Birresborn, wo Amtsinhaber und Landtagsabgeordneter sowie CDU-Kreisvorsitzender Gordon Schnieder vor Monaten angekündigt hatte, aus Zeitgründen nicht mehr anzutreten. Kai-Uwe Dahm strebt in Gerolstein-Müllenborn die Nachfolge von Carola Korell an, die nicht mehr antritt. Auch in den beiden Hillesheimer Stadtteilen gibt es neue Bewerber: Rainer Cornesse in Bolsdorf und Rainer Linden in Niederbettingen. In Hohenfels-Essingen strebt Josef Simons die Nachfolge von Ottmar Eul an, der nicht mehr antritt. In Kopp kandidiert Melanie Stellmes, in Lissendorf Rudolf Mathey, in Mürlenbach Ewald Weidig, in Neroth strebt Peter Lenzen die Nachfolge von Ortsbürgermeister Egon Schommers an, der sich zurückzieht. Und in Steffeln bemüht sich Sonja Blameuser um die Nachfolge von Werner Schweisthal.

In neun Gemeinden und sieben Ortsteilen liegen keine Bewerbungen für das Amt des Ortsbürgermeisters oder Ortvorstehers vor. Sie werden dort vom neuen Gemeinde- oder Ortsbeirat gewählt.

Zu den Wahlen der Stadt-, Gemeinde- und Ortsbeiräte sind beim Wahlamt der Verbandsgemeinde Gerolstein insgesamt 35 Wahlvorschläge fristgerecht eingereicht worden. Für die Wahl der Stadträte Gerolstein und Hillesheim liegen jeweils fünf Wahlvorschläge von Parteien und Wählergruppen vor.

Auf der Gemeindeebene sind Üxheim mit vier und Walsdorf mit drei Wahlvorschlägen für die Wahl der Gemeinderäte führend. Jeweils zwei Wahlvorschläge liegen vor für die Gemeinden Birresborn, Lissendorf, Pelm und erstmals auch Stadtkyll sowie für den Ortsbeirat Üxheim-Niederehe.

In allen anderen Gemeinden und Ortsteilen wird nach dem Prinzip der Mehrheitswahl gewählt. Dazu gibt es in acht Gemeinden und Ortsbezirken jeweils einen Wahlvorschlag für die Mehrheitswahl; bei der Mehrheitswahl sind die Wähler allerdings nicht an diese Wahlvorschläge gebunden.

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