Konjunkturpaket beschäftigt den Kreistag

Der Kreistag Vulkaneifel trifft sich heute zur letzten Sitzung der Legislaturperiode 2004 bis 2009. Zehn Punkte umfasst der öffentliche Teil der Tagesordnung, darunter die Konjunkturpaket-Projektliste des Kreises.

Daun. Für den Kreistag Vulkaneifel geht die Legislaturperiode 2004 bis 2009 zu Ende: Seine Mitglieder treffen sich am heutigen Montag zur letzten Sitzung. Wehmut dürfte angesichts der spätestens seit den Auseinandersetzungen um die Kreissparkassen-Fusion angespannten Atmosphäre aber nicht aufkommen.

Von der Schulentwicklung bis zum Nürburgring



Zu tun gibt es beim letzten Treffen genug: Zehn Punkte umfasst allein der öffentliche Teil der Tagesordnung, von der Schulentwicklung über eine Resolution zum Projekt "Nürburgring 2009" bis zur Konjunkturpaket-Projektliste des Kreises.

Ihm stehen aus den Konjunkturpaketmitteln für Schulsanierungsvorhaben 1,34 Millionen Euro zur Verfügung, die auch fast exakt ausgeschöpft werden sollen. Inklusive des Eigenanteils des Kreises beläuft sich das Gesamt-Investitionsvolumen auf 1,53 Millionen. Das Konjunkturpaket hat dem Kreis die Chance eröffnet, Projekte anzumelden, für die es normalerweise keine Förderung gibt.

Folgende Projekte stehen auf der Liste des Kreises:

Realschule Hillesheim: Die Erneuerung der Fenster mit Sonnenschutz am gemeinsamen Fachklassentrakt der Haupt- und Realschule kostet den Kreis 75 000 Euro. Darüber hinaus sollen die Fenster am Verwaltungstrakt der Realschule für 100 000 Euro erneuert werden.

Realschule Daun: Die Fassadensanierung soll fortgesetzt werden (Kosten rund 200 000 Euro). Die VG Daun wird sich für den Bereich des Hauptschultrakts ebenfalls in dieser Größenordnung an der Sanierung beteiligen.

Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun: Zwei verbliebene Fassaden sollen mit einem Kostenaufwand von rund 130 000 Euro saniert werden.

St.-Matthias-Gymnasium Gerolstein: Für rund 480 000 Euro sollen unter anderem die teilweise bis zu 50 Jahre alten Heizkörper ausgetauscht werden

Berufsbildende Schule Gerolstein: Vorgesehen ist der Austausch der Heizkörper im Altbau (Kosten rund 200 000 Euro). Daneben soll das Flachdach der Turnhalle saniert werden (Kosten ebenfalls rund 200 000 Euro).

Förderzentrum Gerolstein: Dort soll für rund 145 000 Euro die Fenstersanierung abgeschlossen werden.

Eisenmuseum soll neue Heizung bekommen



Darüber hinaus hat der Kreis Geld für die Sanierung des Eisenmuseums Jünkerath beantragt. Das Haus soll eine Wärmedämmung und neue Fenster bekommen. Zudem sollen die alten Nachtspeicheröfen einer modernen Gasthermenheizung weichen. Die Kosten belaufen sich auf rund 110 000 Euro.

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