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"Konnte und durfte ihn nicht abnehmen"

"Konnte und durfte ihn nicht abnehmen"

Der ausgeschiedene Stadtbürgermeister Bernd May (parteilos) wollte den Brunnen nicht noch während seiner Amtszeit ab- und in Betrieb nehmen - und rechtfertigt sich dafür. "Es trifft keinesfalls zu, dass ich - wie unterstellt - den Bürgerbrunnen nicht abnehmen wollte.

Vielmehr konnte und durfte ich ihn nicht abnehmen." Bis zuletzt hätten ihm noch keine abschließenden Informationen darüber vorgelegen, welche Arbeiten seit dem Ortstermin am 21. Mai konkret ausgeführt worden seien. Am 21. Mai gab es einen Besichtigungstermin am Brunnen, an dem der Generalunternehmer Daniel Mauer, der Ingenieur der Bauabteilung im Rathaus und ein externer Ingenieur teilgenommen hatten. Dabei wurden einige Mängel festgestellt und vom Generalunternehmer auch so akzeptiert. In einem Schreiben am 27. Mai wurden dem Unternehmer die festgestellten Mängel und Unklarheiten schriftlich mitgeteilt, zudem sei er um Stellungnahme gebeten worden. Dieser Bitte sei er Anfang Juni in einem Schreiben an die Bauabteilung nachgekommen. Anschließend ging der Rathausmitarbeiter in Urlaub. May sagt: "Es dürfte nur allzu verständlich sein, dass ich ohne eine eindeutige und fachlich einwandfreie Bestätigung, dass die Mängel behoben sind, keine Abnahme vorgenommen habe." Denn dies hätte zu Reklamationen und den Verlust der Gewährleistung führen und Haftungsfragen aufwerfen können. mh