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Konstruktive Zusammenarbeit bei Festival in Kerpen ein Muss

Meinung : Augenmaß ist angesagt

Grundsätzlich kann es ja nur von Vorteil sein, dass die ehemalige Strumpffabrik, eine markante Immobilie in exponierter Lage, gewerblich genutzt wird. Und die Kerpener haben wohl auch nichts gegen Veranstaltungen dort – wenn sie fürs Dorf und seine Bewohner zumutbar sind.

Was aber sauer aufstößt, und das haben viele deutlich zum Ausdruck gebracht, ist, dass der Ort bei der Planung eines Festivals in dieser Größenordnung unzureichend informiert und eingebunden worden ist. Konstruktive Zusammenarbeit sieht eindeutig anders aus.

Mit der nun vollzogenen Absage fürs laufende Jahr und beim angekündigten neuen Anlauf für 2022 haben die Initiatoren die Chance, das Dorf vielleicht doch noch für sich zu gewinnen. Mit einem Konzept, dass den Rahmenbedingungen angepasst ist und den Bedenken der Bevölkerung angemessen Rechnung trägt. Ein Konzept mit Augenmaß, mit dem alle leben können.

s.sartoris@volksfreund.de