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Freizeit: Kostbarkeiten in alten Kulturlandschaften entdecken

Freizeit : Kostbarkeiten in alten Kulturlandschaften entdecken

Die Kelberger Eifelvereins-Ortsgruppe hat die neuen Wanderrouten „Episoden“ und „Panoramen“ besonders spannend und informativ gestaltet.

(bb) „Geschafft!“, sagt Harald Emmerichs erleichtert und stolz gleichermaßen mit Blick auf die Wanderrouten-Namen „Kelberger Episoden“ und „Kelberger Panoramen“ und die Erkennungsmerkmale „E“ und „P“ auf den Schildern entlang der Strecken. „Die Symbole sind einprägsam, der Weg ist unverlaufbar markiert und hat einen hohen Unterhaltungswert, die Ausblicke auf die Jahrhunderte alten Kulturlandschaften sind erstaunlich“, verspricht der Vorsitzende der Eifelvereins-OG. Und er ist sich sicher: „Diese beiden Vorzeigewege verhelfen dem Wandertourismus im Kelberger Land zu einem Imagegewinn.“ Dabei sei die Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Kelberg und der Touristinfo der Verbandsgemeinde (VG) Kelberg vorbildlich gewesen, betont er. Bei der Eröffnungswanderung am 29. April schnürten zudem Mitglieder des Vereinsrings „ein Rundum-Sorglos-Paket“ aus Speisen und Getränken. Die Teilnehmer könnten unter Routen von zwölf, acht oder fünf Kilometern Länge auswählen.

Die Eröffnung der Wanderwege „Kelberger Episoden“ und „Kelberger Panoramen“ ist eine von fast 30 Veranstaltungen des Jahresplans, den der Vorstand der Eifelvereins-OG (siehe Info) in diesen Tagen vorlegte. Darunter sind Wanderziele rund um Kelberg (jeden Dienstag ab 14 Uhr vom Marktplatz aus), in der VG Kelberg und im Landkreis Vulkaneifel, auch auf dem Moselsteig, am Laacher See, auf Traumpfaden und Rundwegen im Umland. Die Kooperation mit anderen Eifelvereins-Gruppen wie Daun, Manderscheid, Wittlich, Bleialf und Ulmen wird ebenso fortgesetzt wie die Teilnahme an Tagungen, Versammlungen und Jubiläumsveranstaltungen und die Gestaltung der eigenen Jahreshauptversammlung (am 15. April) und der Ausflugsfahrt (am 3. Juni). „Außerdem ist die ‚To-do-Liste’ wieder mal recht umfangreich, wenn es um die Instandhaltung der Wege geht“, räumt Emmerichs ein.