Kreis gibt Energiestudie in Auftrag

Kreis gibt Energiestudie in Auftrag

Mit knapper Mehrheit von 15 zu 14 Stimmen ist der Kreistag Vulkaneifel dem Antrag der SPD-Fraktion gefolgt, bei der Energieagentur Trier eine kostenlose Studie zu erneuerbaren Energien in Auftrag zu geben. Die Analyse soll aufzeigen, wo im Kreis Flächen besonders geeignet sind.

Der Schwerpunkt soll auf der Windenergie liegen. Antragsteller Jens Jenssen argumentierte, dass durch den Ausstieg aus der Atomkraft und der eingeleiteten Energiewende "nun Festlegungen für die nächsten 30, 40, 50 Jahre erfolgen". Daher seien keine Schnellschüsse in Form von Vorverträgen mit Windkraftkonzernen angebracht. Vielmehr "müssen wir jetzt gründlich untersuchen, was wo bei uns möglich ist, um keine Chancen zu verpassen." Kritiker wie Kelbergs VG-Bürgermeister Karl Häfner (CDU) lehnten die Studie mit Verweis auf die bereits in Auftrag gegebenen Untersuchungen der Verbandsgemeinden für die Flächennutzungsplanung ab. Er sagte: "Die Studie ist überflüssig, wir sind schon viel weiter." mh