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Kreisvekehr am Gewerbepark Wiesbaum wird neu gebaut

Verkehrsumleitung : Industrie- und Gewerbepark in Wiesbaum: Kreisverkehr wird neu gebaut

Dickes Ding: Der Kreisverkehr am Eingang des Industrie- und Gewerbeparks (IGP) in Wiesbaum wird für mehr als eine halbe Million Euro erneuert. Um den Transport der Güter ins und aus dem IGP sicherzustellen, wird während der Bauzeit die üblicherweise gesperrte Feuerwehrzufahrt genutzt. Dafür muss sie aber zunächst noch etwas ausgebaut werden.

Die vier meterhohen, signalfarbenen Metallstelen, zwei rot, zwei gelb, sind weithin sichtbar. Schon aus der Ferne erkennbare Symbole, dass sich dort etwas besonderes befindet. In der Tat ist das inzwischen mehrfach erweiterte, fast 30 Jahre alte (Gründung war 1993) Gewerbeareal ein Aushängeschild der Verbandsgemeinde Gerolstein. Denn dort sind über die Jahre etliche Existenzgründungen erfolgreich verlaufen. Rund rund 450 Menschen finden im Gewerbeareal einen wohnortnahen Arbeitsplatz. Und die Entwicklung ist noch nicht zu Ende.

Kreisverkehrsplatz soll neu gebaut werden

Das Ende besiegelt ist hingegen für den Kreisverkehrsplatz am Eingang des Areals, der neben der Zufahrt zum IGP und zur gegenüberliegenden Biogasanlage, die L 26 in Richtung Hillesheim sowie in Richtung Nordrhein-Westfalen als auch die Mirbacher Straße in Richtung Wiesbaum verknüpft. In diesem Jahr soll er daher komplett erneuert werden. Und auch von den vier bunten Metallstelen blättert die Farbe schon stellenweise ab. Sie sollen aber bestehen bleiben, sagt Stefan Mertes, Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Gerolstein und IGP-Geschäftsführer: „Ich denke, sie bekommen aber mal einen neuen Anstrich.“

Anders der Kreisverkehr: Der wird komplett abgetragen und neu gebaut. Dabei wird der äußere Radius um einen Meter vergrößert, um den neuesten Richtlinien zu entsprechen. Der Kreisel wird zudem mit Bordsteinen eingefasst und erhält eine neue Asphaltfahrbahn. Grund für die Erneuerung ist nach Angaben des planenden Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Gerolstein: „Der bituminöse Oberbau ist stark beschädigt, und es sind Spurrinnen aufgetreten. Weiter sind aufgrund der engen Radien in den Ein- und Ausfahrten die Bankettbereiche ausgefahren.“

Beginn der Arbeiten im ersten Quartal 2023

Die Arbeiten sollen – abhängig von der Witterung – noch im ersten Quartal dieses Jahres beginnen. Die Kosten betragen 520.000 Euro. Davon übernimmt das Land Rheinland-Pfalz (wegen der Landesstraße 26) rund 275.0000 Euro, der Landkreis Vulkaneifel (wegen der K 75/Mirbacher Straße) rund 110.000 Euro und der Zweckverband des Industrie- und Gewerbeparks rund 135.000 Euro.

Während des Umbaus wird eine Baustraße zwischen der L 26 und der Biogasanlage hergestellt, die den Verkehr mit Ampel an der Baustelle vorbeiführt.