L 52 für vier Monate gesperrt

L 52 für vier Monate gesperrt

Der Ausbau der Landesstraße 52 zwischen Lutzerath (Kreis Cochem-Zell) und der Grenze zum Vulkaneifelkreis beginnt am Montag, 8. Juli. Die Autofahrer müssen mindestens vier Monate Umleitung fahren.

Strotzbüsch/Gillenfeld/Lutzerath. Die Fahrbahn der Landesstraße 52 weist auf 2,3 Kilometer Länge starke Schäden auf und ist für die vorhandene Verkehrsbelastung zu schmal. Daher wird sie auf 5,50 Meter verbreitert. Die Spitzkehre kurz vor der Kreisgrenze wird geweitet und entschärft. Um sicher ins Gewerbegebiet einbiegen zu können, wird dort ein neuer Linksabbiegestreifen auf der L 52 angelegt.
Die L 52 muss während der gesamten Bauzeit von etwa vier Monaten gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die L 16 in Richtung Gillenfeld und die B 421 in Richtung Strotzbüsch eingerichtet.
Die Straße wird im sogenannten Kaltrecyclingverfahren erneuert. "Hierbei wird der vorhandene schadhafte Fahrbahnbelag aufgenommen und klein gebrochen", erklärte Bernd Cornely, Leiter des für das Gesamtprojekt verantwortlichen Landesbetriebes Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz. Anschließend wird das Fräsmaterial in einer mobilen Aufbereitungsanlage mit Zement und Bitumen vermischt und wieder eingebracht. So ist es möglich, recyceltes und neues Material exakt im abgestimmten Verhältnis zu mischen. Die Besonderheit besteht darin, dass dies alles vor Ort geschieht und somit lange Transportwege vermieden werden. Weitere Vorteile sind die komplette Wiederverwendung des vorhandenen Straßenaufbruchs und der zügige Arbeitsfortschritt.
Den Ausbau übernimmt die Firma Schnorpfeil Bau aus Treis-Karden. Die Gesamtbaumaßnahme kostet 960 000 Euro. red

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