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Land fördert Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Bahnhofs Jünkerath

Verkehr : Damit wieder Leben ins Bahnhofgebäude Jünkerath einkehrt

Das Land fördert eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Bahnhofs Jünkerath mit gut 26.000 Euro.

Jünkerath (mh/red) Seit Jahren ist das altehrwürdige Bahnhofsgebäude samt Nebengebäuden in Jünkerath, das die Gemeinde vor einigen Jahren gekauft hat, ungenutzt. Das finden viele Menschen aus dem Dorf und darüber hinaus schade, denn: Bis vor einigen Jahren war dort unter anderen eine Livemusikkneipe untergebracht, die zahlreiche Gäste angezogen hat – unter anderem wegen der Bahnverbindung auch aus dem Köln-Bonner und dem Trierer Raum. Seither aber ist es still geworden um die Immobilie. Das soll sich bald ändern, denn das Land bezuschusst eine Untersuchung, wie wieder Leben in den Gebäudekomplex einziehen kann.

„Ich freue mich, dass das Land eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Bahnhofsgebäudes in Jünkerath mit 26.206 Euro fördert. Das bedeutet einen Fördersatz von 87,5 Prozent“, teilt die SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt nach einer Anfrage im Innenministerium mit. Sie ist Mitglied einer Lenkungsgruppe, die sich unter anderem um die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes in Jünkerath kümmert. „Damit kommt die Entwicklung des Bahnhofareals einen weiteren Schritt voran“, ist sich Schmitt sicher.

Jünkerath arbeitet seit 2006, auch im Rahmen der Dorferneuerung, an der Verbesserung der Infrastruktur und der Schaffung eines Dorfmittelpunktes. Schwerpunkt ist die Reaktivierung des Bahnhofsgebäudes und dessen Umfeldes. Bisher wurden schon die vorhandenen Bahnbrachen entwickelt und die Verkehrsstation modernisiert.

Nun beschäftigt sich Ortsbürgermeister Norbert Bischof mit Unterstützung des Gemeinderates und unter aktiver Mitwirkung der Dorfbevölkerung mit der Sanierung und Reaktivierung des Empfangsgebäudes. Hier soll eine langfristige und für den sozialen Zusammenhalt des Ortes sinnvolle Nutzung geschaffen werden.

Mit der Machbarkeitsstudie können die Potentiale und mögliche Beschränkungen aufgezeigt und der Kostenrahmen abgesteckt werden. Zudem sollen mit der Studie passende Förderprogramme gefunden werden. Astrid Schmitt sagt: „Jetzt kann der erfolgreich beschrittene Weg fortgesetzt werden. Dies verleiht auch der Dorferneuerung einen wichtigen Schub.“