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Land fördert sechs Infrastrukturvorhaben in der Vulkaneifel

Vulkaneifelkreis : Land fördert sechs Infrastrukturvorhaben

Aus Mainz kommen knapp 350 000 Euro aus dem Investitionsstock 2020 für mehrere Projekte. 

Es es ist so etwas wie ein finanzielles Füllhorn des Landes: der sogenannte  Investitionsstock. Diese rheinland-pfälzische Besonderheit beschert den Städten und Dörfern Zuschüsse für Bauprojekte.

Typische Fälle für eine Unterstützung aus dem Topf  sind der Neu- oder Umbau sowie die Erweiterung und Sanierung öffentlicher Einrichtungen wie Stadt- und Mehrzweckhallen oder Dorfgemeinschaftshäuser, aber auch beispielsweise Maßnahmen an Verwaltungsgebäuden.

Für das laufende Jahr hat der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) den Kommunen  rund 24,1 Millionen Euro aus dem Investititonsstock bewilligt. Laut der SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt (Kirchweiler) sind „viele Kommunen nur aufgrund von Zuwendungen aus dem Investitionsstock in der Lage, die nötige Grundinfrastruktur zu erstellen und vorzuhalten.“ Im Kreis Vulkaneifel werden aus dem Fördertopf sechs Maßnahmen mit insgesamt 349 000 Euro bezuschusst.

So erhält die Stadt Daun erhält für die Erneuerung der Stützmauer am Bahnhofsweg 82 000 Euro.  Die Ortsgemeinde Gillenfeld wird bei dem Ausbau des Keltenwegs mit 100 000 Euro unterstützt, in Pelm wird die Erneuerung der Wandbekleidung und des Bodens in der Mehrzweckhalle mit 55 000 Euro bezuschusst. In Wallenborn wird die Erneuerung der Brücke über den Kirnbach in der Weidenbacher Straße mit 63 000 Euro und die Dachsanierung des Gerätehauses mit 12 000 Euro gefördert.

Muss erneuert werden: die Stützmauer am Bahnhofsweg in Daun. Foto: TV/Stephan Sartoris

Die Ortsgemeinde Hallschlag wird beim Ausbau einer Teilstrecke der Sonnenstraße mit 37 000 Euro unterstützt. Astris schmitt: „Diese Maßnahmen verbessern die örtliche Infrastruktur und erhöhen die Lebens- und Wohnqualität für die Bürgerinnen und Bürger.“