Straßenbau Höhere Kosten, aber kein Stillstand bei Projekten in der Eifel

Gerolstein · Kurz vor Weihnachten zieht der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein Zwischenbilanz und blickt voraus. Was zuletzt erledigt wurde und wo es 2023 in den Kreisen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel weitergeht.

 Eine der Baustellen im Eifelkreis: Brückenbau in Minden. Foto: Rudolf Höser

Eine der Baustellen im Eifelkreis: Brückenbau in Minden. Foto: Rudolf Höser

Foto: Hoeser Rudolf

2022 hat der Ukraine-Krieg in vielen Branchen für noch mehr Materialknappheit und Teuerungen durch den enormen Anstieg der Energiepreise gesorgt. Auch im Straßenbau? Die Baupreise lagen nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Gerolstein, der für den Bau von Brücken sowie Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Vulkaneifelkreis zuständig, zwischen zehn bis 15 Prozent höher. Was bei einer Gesamtinvestitionssumme von gut 40 Millionen Euro in diesem Jahr wahrscheinlich für drei bis fünf Millionen Euro Mehrkosten geführt hat. Vor allem die erhöhten Preise für Sprit spielen eine Rolle, weil die LKW und Baumaschinen mit Diesel laufen. Höhere Kosten ja, aber keine Verzögerungen wie in der übrigen Bauwirtschaft: Stillstand hat es laut LBM-Chef Harald Enders nicht gegeben. Investitionen von rund 40 Millionen Euro in diesem Jahr bedeuten für den LBM ein Rekordergebnis.