Landgericht Trier verurteilt 28-Jährigen aus der Vulkaneifel zu zwei Jahren Haft

Justiz : Gericht verurteilt 28-Jährigen zu zwei Jahren Haft

Ein 28-jähriger irakischer Kurde, der vor zehn Jahren als Flüchtling in die Vulkaneifel gekommen ist, ist von der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Trier vom Vorwurf der räuberischen Erpressung freigesprochen worden. Auf freien Fuß kommt er aber nicht.

(red)

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Dem Mann war vorgeworfen worden, im vergangen Jahr mehrere Straftaten im Kreis Vulkaneifel begangen zu haben. So soll er laut Landgericht im August und September 2018 bei drei Gelegenheiten an einen 15-Jährigen insgesamt fünf Gramm Canabis zum Konsum weitergegeben haben, wobei ihm das Alter des Minderjährigen bekannt gewesen sei. Zudem wurde dem 28-Jährigen zur Last gelegt, den Jugendlichen im Streit um ein Handy mit einem Messer bedroht und der Freiheit beraubt zu haben.

Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte der Abgabe und des Überlassens von Betäubungsmitteln an Minderjährige schuldig sei, aber was die räuberische Erpressung angeht, wurde er freigesprochen. Unter Einrechnung eines anderen, noch nicht rechtskräftigen Urteils des Amtsgerichts Daun ist der 28-Jährige zu zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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