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Landkreis Vulkaneifel nimmt erste 23 Förderanträge an

Corona-Soforthilfe : Erste Förderungen sind im Landkreis Vulkaneifel bewilligt

Das Corona-Soforthilfeprogramm des Landkreises Vulkaneifel ist angelaufen. Erste finanzielle Zuwendungen wurden bewilligt.

Dem Aufruf der Kreisverwaltung Vulkaneifel, gerichtet an alle gemeinnützigen Vereine und Kulturschaffenden im Landkreis, eine finanzielle Zuwendung für Einnahmeverluste aufgrund abgesagter Veranstaltungen im Zuge der Corona-Pandemie zu erhalten, sind viele Verantwortliche von Vereinen und kulturellen Organisationen gefolgt (der TV berichtete).

Schon zwei Wochen nach dem Presseaufruf, lagen der Kreisverwaltung in Daun zahlreiche Anträge vor, die nun gemeinsam mit den Mitgliedern des Kreisvorstandes, bestehend aus Landrat Heinz-Peter Thiel und den drei Kreisbeigeordneten Alois Manstein, Frank Baumhardt, Christoph Bröhl sowie Büroleiter Heinz-Peter Hoffmann und Johannes Grohsmann von der Kreisverwaltung Vulkaneifel ausgewertet und entschieden wurden.

Das Ergebnis: 23 Anträge von Sportvereinen, Theatervereinen, freiwilligen Feuerwehren, Jugendvereinen und Musikvereinen aus dem gesamten Landkreis Vulkaneifel sind positiv entschieden worden – eine Förderung von über 30 000 Euro soll in diesem ersten Durchgang fließen. Jetzt heißt es das Geld schnellstmöglich auszuzahlen, damit die Verantwortlichen und Antragssteller die versprochene finanzielle Zuwendung zügig erhalten und damit ihren Vereinen oder Organisation auch für die nächste Zeit zukunftssicher aufstellen zu können.

„Wir sind froh, dass wir schnell und unbürokratisch denjenigen unter die Arme greifen können, die wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie in existenzbedrohende Situation geraten sind“, so Landrat Heinz-Peter Thiel und ergänzt: „Wir erwarten jedoch noch mehr Anträge. Im Hinblick auf die aktuelle Lage und die prognostizierte Entwicklung kann es sein, dass sich in naher Zukunft mehr Vereine in einer Notlage befinden als noch vor vier Wochen. Gerade gemeinnützige Vereine sind auf Einnahmen durch Veranstaltungen angewiesen“, sagt Thiel weiter. Diese würden nun wegfallen, Mietkosten, Rechnungen für Strom und Wasser und andere Ausgaben dagegen bleiben.

Das der erste Rutsch an Unterstützungsmitteln nun ausgezahlt werden kann, bedeutet nicht, dass mit der Förderung nun Schluss ist. Anträge können weiterhin gestellt werden. Förderberechtigt sind alle gemeinnützigen Vereine und Kulturschaffende, die pandemiebedingt auf Einnahmen verzichten müssen oder auch aufgrund coronabedingter Absagen von Veranstaltungen und Projekten ebenfalls Einnahmeausfälle verzeichnen mussten. Gefördert werden bis zu 50 % der nachgewiesenen Netto-Kosten bzw. Netto-Einnahmeausfälle bis zu einer Förderhöhe von maximal 1.500 Euro pro antragstellendem gemeinnützigen Verein oder Kulturschaffenden. Auf die Gewährung der Leistungen aus dem „Corona-Soforthilfeprogramm des Landkreises Vulkaneifel für gemeinnützige Vereine und Kulturschaffende“ besteht kein Rechtsanspruch.

Das Online-Antragungsformular zum Corona-Soforthilfeprogramm ist auf der Internetseite des Landkreises abrufbar. Außerdem kann dies telefonisch beim Ansprechpartner Johannes Grohsmann unter Telefon 06592/933-289 angefordert werden.

Bereits ausgefüllte Formulare mit den beizufügenden Unterlagen können per E-Mail an johannes.grohsmann@vulkaneifel.de oder per Post an die Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Str. 25, 54550 Daun, eingereicht werden.

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Landkreises Vulkaneifel unter www.vulkaneifel.de