1. Region
  2. Vulkaneifel

Freizeit: „Laurentiusmarkt light“ und Konzerte als kleines Trostpflaster

Freizeit : „Laurentiusmarkt light“ und Konzerte als kleines Trostpflaster

(sts) Er ist seit jeher ein Publikumsmagnet: der Laurentiusmarkt, der traditionell zum Abschluss der Dauner Kirmes Anfang August stattfindet. Aber er ist nicht nur bei den Besuchern beliebt, sondern auch bei den Marktkaufleuten.

„300 Händler auf 3000 Metern“ heißt seit vielen Jahren der Slogan, mit dem für den die ganze Innenstadt umfassenden Markt geworben wird.

Nicht so im Corona-Jahr 2020: die Laurentiuskirmes, die ursprünglich am Samstag hätte eröffnet werden sollen, und der Markt sind abgesagt. „In diesem Jahr ist vieles anders, und so haben sich die Organisatoren überlegt, den beliebten großen Laurentiusmarkt in diesem Jahr in einen ,Laurentiusmarkt light’ zu verwandeln“, erklärt Dauns Stadtbürgermeister Friedhelm Marder.

Es sei geprüft worden, was machbar sei unter Berücksichtigung der aktuellen  Corona-Vorgaben. Ergebnis: Am Mittwoch, 12. August, gibt es von 9 bis 18 Uhr in der oberen Leopoldstraße und dem Marktplatz (auf dem an diesem Tag nicht geparkt werden kann) den „kleinen Laurentiusmarkt“. Auf dem benachbarten Laurentiusplatz, an Kirmestagen beliebter Treffpunkt,  wird es zwar kein Musikprogramm geben, aber dort wird der Bauernmarkt stattfinden, der traditionell seinen Standort vor dem Forum hat.

Aber die Musikliebhaber kommen am „Kirmesmittwoch“ doch auf ihre Kosten, denn um 14 Uhr spielt das Akkordeon-Orchester Vulkaneifel unter Leitung von Alexander Konrad im Forum. Zudem wird am Samstag die Sommermusik im großen Saal des Forums gestartet (siehe Infobox).

Dass die Hoffnung des Stadtbürgermeisters in Erfüllung geht, wünschen sich sicherlich viele: „Ich freue mich, wenn Im kommenden Jahr wieder altbewährte Traditionen in unseren Alltag zurückkehren“, sagt Friedhelm Marder.