Leben mit dem Tod

HILLESHEIM. (bb) Anlässlich der "Woche für das Leben" vom 24. April bis 1. Mai zeigt die Eifel-Film-Bühne in Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospizdienst der Caritas Westeifel ein Filmporträt über die Ärztin, Wissenschaftlerin und Autorin Elisabeth Kübler-Ross.

Elisabeth Kübler-Ross hat sich ihr Leben lang mit dem Sterben beschäftigt. Mit 23 Ehrendoktortiteln ist sie wahrscheinlich die akademisch am häufigsten ausgezeichnete Frau. Sie hat nach eigenem Bekunden "das Sterben aus der Toilette geholt" und Sterbebegleitung zum Thema gemacht. Elisabeth Kübler-Ross ist 1926 in Zürich geboren und studierte gegen den Willen ihrer Eltern Medizin. In den USA kämpfte sie um Anerkennung als Psychiaterin. Beachtung erfuhr sie 1969 durch ihr Buch "Interviews mit Sterbenden". Heute lebt Elisabeth Kübler-Ross nach mehreren Schlaganfällen zurückgezogen in Arizona. Im Zentrum des Films stehen Gespräche mit einer Frau, die psychisch vital, geistig glasklar, voller Humor und immer noch unbequem ist. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Arbeit mit Sterbenden und Aids-Kindern und davon, wie sie mit ihrem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht. Der Film "Elisabeth Kübler-Ross: Dem Tod ins Gesicht gesehen" wird am Freitag, 23. April, 19 Uhr, am Samstag, 24. April, 18.30 Uhr, und am Sonntag, 25. April, 18 Uhr, in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim gezeigt. Dabei informieren die Gruppen Daun und Gerolstein-Hillesheim des Ambulanten Hospizdienstes der Caritas Westeifel über ihre Arbeit. Kontakt: Maria Leinen, Telefon 06592/173990, und Rosemarie Harings, Telefon 06593/809050. bl/lars